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Saint-Gobain Weber prangert Umweltschäden durch WDVS an

gift„Grundvoraussetzung für die Ausbreitung von Algen und Pilzen auf Fassaden ist Feuchtigkeit. Deshalb setzen die meisten Hersteller auf wasserabweisende (hydrophobe) Oberflächen. Studien belegen aber, dass sich Feuchtigkeit und Tauwasser auf hydrophoben Putzen besonders lange halten. Die Gefahr des Algenbefalls erhöht sich dadurch drastisch. Um das Problem in den Griff zu bekommen, müssen diese Putze Biozide enthalten – die die Mikroorganismen tatsächlich in den ersten Monaten zuverlässig abtöten. Doch schon nach kurzer Zeit werden die wasserlöslichen Chemikalien vom Regen ausgewaschen. Die Schutzfunktion geht verloren, Algen und Pilze können wieder sprießen und die Biozide landen dort, wo sie nicht schützen, sondern schaden: in unserem Grundwasser. Jedes Jahr gelangen so hunderte Tonnen der Umweltgifte in den Wasserkreislauf.“

Quelle: SG Weber

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Danke SG Weber.

Artikel zum Thema:

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  1. NAPpi
    12.04.2013 um 18:36

    BDEW zur Verabschiedung des Nationalen Aktionsplans Pestizide:
    Grundlegende Gewässerschutz-Vorgaben werden endlich berücksichtigt

    BDEW: Ziele und Maßnahmen des Aktionsplans im Bereich Gewässerschutz müssen konsequent umgesetzt werden

    Berlin, 10. April 2013 – Das Bundeskabinett hat heute den Nationalen Aktionsplan Pestizide (NAP) verabschiedet. Mit dem NAP wird die neue EU-Rahmenrichtlinie zum nachhaltigen Einsatz von Pestiziden in nationales Recht umgesetzt. Die Entwürfe des Aktionsplans waren in den vergangenen Jahren auf deutliche Kritik des BDEW und von Umweltverbänden gestoßen.

    Die heute von der Bundesregierung verabschiedete Fassung beinhaltet nun aus Sicht der Wasserwirtschaft im Bereich des Gewässerschutzes Verbesserungen im Vergleich zu den vorherigen Entwürfen. „Der heute verabschiedete Nationale Aktionsplan Pestizide berücksichtigt auch eine für die Wasserwirtschaft wichtige Gruppe von so genannten Metaboliten (Abbauprodukten von Pflanzenschutzmitteln) mit ihren gesundheitlichen Orientierungswerten. Dies war eine der Hauptforderungen der Wasserwirtschaft. Dass diese Forderung nun doch noch in den NAP aufgenommen wurde, begrüßen wir ausdrücklich“, sagte Martin Weyand, Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), heute in Berlin. „Belastungen der Gewässerressourcen erfolgen nicht nur durch die Pflanzenschutzmittelwirkstoffe selbst, sondern auch durch deren Abbau- und Reaktionsprodukte (Metabolite).

    Ebenfalls zu begrüßen ist die vollständige Aufnahme der Vorgaben aus der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL). Damit wird auch das so genannte Prinzip der Trendumkehr aus der WRRL in den NAP aufgenommen. „Dies hätte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein müssen. Es waren jedoch bis zum Schluss intensive Diskussionen erforderlich, damit die bereits geltenden Vorgaben zum Gewässerschutz nicht abgeschwächt werden. Unser Einsatz hat sich am Ende gelohnt. Es wird jetzt entscheidend darauf ankommen, dass diese Vorgaben des NAP auch von allen Akteuren in der Praxis konsequent umgesetzt werden“ so Weyand abschließend.

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  5. 08.03.2013 um 13:04

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