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Der negative Strompreis

Das ist die „Energiewende“ in praxi:

„Deutschland hat 2012 so viel Strom in ausländische Netze abgegeben wie noch nie zuvor. Nach Berechnungen des Bundesverbands der Deutschen Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) dürften im vergangenen Jahr 23 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Strom mehr ins Ausland geflossen sein, als von dort eingeführt worden seien.
Zum Teil wurde der Strom verschenkt oder es musste draufgezahlt werden, um Abnehmer für ihn zu finden.“

FAZ, 10.01.2013
Das deutsche Stromnetz läuft über
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„Deutschland hat im vergangenen Jahr mehr Strom erzeugt, als es verbraucht. Dennoch ist die Versorgungssicherheit wegen des Erfolgs der Erneuerbaren gefährdet.“

Die Zeit,
Zu viel Strom in Deutschland
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Der „negative Strompreis“ – ein Phänomen.
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Der Strompreis steigt, der Staat langt zu

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  1. E. Müller
    17.01.2013 um 11:46

    Über den Bailout spanischer Banken wird oft geschrieben. Über staatlich subventionierte Strompreise auf der iberischen Halbinsel hört der Solidar-Europäer oft nichts. Dabei erreichen die Zahlungen an die Stromkonzerne ungeahnte Höhen…

    Der spanische Energiemarkt ist in etwa so transparent wie spanische Pfandbriefe. Ein Teil des Marktes ist mehr oder weniger “liberalisiert”, ein anderer Teil ist fest unter staatlicher Preisaufsicht. In diesem Marktsegment sind die Verkaufspreise für Strom gedeckelt.

    Da Politiker Verkaufspreise gerne unabhängig von den Erzeugungskosten festlegen, türmt sich seit Jahren ein gewaltiges Defizit bei den Versorgern auf. Auf Grund der Festlegung der Tarife springt für die Deckung dieses Defizits wiederum der Staat ein.

    Man darf sich das durchaus auf der Zunge zergehen lassen. Den Bürgern sollen hohe Strompreise erspart werden, daher dürfen die Unternehmen nur einen bestimmten Satz verlangen. Die derart gedeckelten Einnahmen sind nicht kostendeckend, so dass jährlich ein Defizit entsteht. Für dieses Defizit garantieren wiederum die Steuerzahler.

    Da der spanische Staat ebenfalls finanziell nicht lebensfähig ist, fallen die Kosten für verbilligten Strom in Spanien bei den solidarischen Nachbarn an. Der Michel kann ja die anfallenden Mehrausgaben über einen Zeitraum von 30 Jahren durch eine halbmeterdicke Dämmschicht am eigenen Haus im Rahmen der Stromeinsparverordnung wieder herausholen. Schon toll dieses Europa.

    http://www.rottmeyer.de/spanien-billiger-strom-auf-pump/

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