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Der Verkauf beginnt

Gedanken zum Wochenende
Das Stimmvieh im Spreebogen – mit Ausnahme der SED – hat heute einen weiteren Meilenstein beim Ausverkauf Deutschlands und der Beraubung des deutschen Volkes gesetzt. Erwartungsgemäß, muss man sagen. Wer lässt sich schon gern vom prall gefüllten Trog wegschieben? Ab 2013 darf der dumme deutsche Michel ganz konkret für Millionen echten Geldes schuften. Das geht nach Hellas und es wird nimmer wieder gesehen werden. Da denke ich mir aber auch, dass das Beispiel gut genug ist, Schule zu machen. Ralf Zwegat wird aus dem Staunen nicht mehr heraus kommen. Also, wenn ich Schulden habe bei der Bank und habe weder Geld noch Lust, die zurückzuzahlen – dann gehe ich zur Bank und mache noch mehr Schulden. Denn ich habe bereits geleistet und ich bin auf einem guten Wege. Zur Belohnung gibt mir die Bank nicht nur mehr Kredit, sondern sie verlängert auch die Laufzeit und obendrein reduziert sie die Zinsen. Darauf einen vierfachen Ouzo (den „für meine guten Freunde“).
Wir wurden verraten und verkauft
Wir werden verraten und verkauft (2)
Wir werden verraten und verkauft
Die Einschläge kommen näher

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Kategorien:Irrsinn, Politik
  1. Sebastian
    02.04.2013 um 12:14

    Aufgrund vielfacher Nachfrage zur Staatsverschuldung:

    Warum kauft jemand Staatsanleihen, wenn die Verzinsung so gering ist und das Konkursrisiko von Staaten wegen Überschuldung immer höher steigt?

    Die Anlagekriterien geben es vor. So müssen Pensionsfonds, Pensionskassen und Lebensversicherungen weltweit durchschnittlich 40% in Staatsanleihen anlegen. Das wurde 1905 so festgesetzt aus Gründen der Anlagesicherheit. Dass die Staatspapiere mal ähnlich unsicher werden wie Aktien, konnte damals niemand ahnen.

    Warum kaufen die Fonds dann noch Staatsanleihen der USA? Warum nicht die von „sichereren“ Staaten?

    Die Regierung der USA hat sich 2009 genehmigt, sich bei der Zentralbank unbegrenzt zu beleihen. Das Land druckt also einfach Noten, wenn es Geld benötigt.

    Der Anlagedruck der Fonds führte daraufhin im Herbst bei mehreren, vermeindlich „sichereren“ Staaten zur Negativ-Verzinsung. D.h., man musste Geld zahlen (!), wenn man z.B. deutsche Staatsanleihen erwarb.

    Warum führt das Gelddrucken nicht zur Inflation?

    Weil der Dollar weltweit als Ersatzwährung verwendet wird, insbes. in Mittel- und Südamerika sowie Asien. Die Amerikaner erhalten also Waren gegen Papier. Das ist clever. Aber das geht nicht dauerhaft gut. Wie schon mehrfach passiert in der Historie – irgendwann kippt das System. Dann gibt es den Mega-Crash.

    Warum geht es dann dem Euro nicht besser?

    Weil die Europäer, einschließlich Deutschland, mittlerweile auch schon hoch verschuldet sind. „Sichere“ Währungen und Anleihen sind derzeit die Schweiz, Norwegen, Australien/Neuseeland sowie mehrere arabische und asiatische Länder.

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  2. Baldur G.
    30.11.2012 um 20:01

    Stimmt, auch die Sparkassen kommen in immer größere finanzielle Notlage und beginnen ihr Tafelsilber zu verkaufen: Die Provinzial Versicherung der Sparkassen wird an die Allianz verkauft für 2,25 Mrd €. Viele Kunden der Sparkassen fragen sich jetzt, ob ihr Geld dort überhaupt noch sicher ist. Ich habe mein Konto dort bereits vor einem halben Jahr aufgelöst, denn es ist unsicher und reine Abzocke mit Minizins.

    http://www.ftd.de/unternehmen/versicherungen/:angebot-allianz-will-provinzial-nordwest-kaufen/70123782.html

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  1. 05.05.2013 um 10:48

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