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B HO 8/83 – II (Studie) – auch als T 1187 zitiert

Ergänzung:
zu B HO 8/83 – II – die sagenhafte Studie

„Die Untersuchungen sollten zeigen, ob der einfache linieare Ansatz des k-Wertes zur Bestimmung des Heizenergieverbrauchs auch bei extremer Waermedaemmung der Aussenwand noch mit genuegender Genauigkeit gilt, wenn im praktischen Versuch instationaere Bedingungen herrschen und praktische Waermebrueckeneffekte (Fensterlaibungen, Ecken-, Fussboden- und Deckenanschluesse) vorliegen. Die Vergleichsmessungen wurden unter verschiedenen Randbedingungen in unterschiedlich langen Messperioden durchgefuehrt. Der Vergleich der Heizenergieverbraeuche ergab, dass die Raeume mit den zusatzgedaemmten Aussenwandkonstruktionen (Aussen- und Innendaemmung mit Polystyrol-Hartschaum) nicht die erwarteten niedrigen Heizenergieverbraeuche aufwiesen, wie sie entsprechend ihres niedrigen k-Wertniveaus im Vergleich zu den uebrigen Raeumen haben sollten. Wie auch theoretische Vergleichsmessungen gezeigt haben, beruhen diese Abweichungen auf Waermebrueckeneffekten, die sich bei den zugrundegelegten Wandkonstruktionen unterschiedlich stark auswirken.“

Quelle: Fraunhofer IRB (linieare = original)

Stuttgart IRB Verlag 1983, 78 S.
Serie: Bericht aus dem Fraunhofer-Institut für Bauphysik; B Ho 8/83-II
Best.-Nr. T 1187 (Kopie des Manuskripts)
Link

Ziegelforum e.V., München (Auftraggeber); Fraunhofer-Institut für Bauphysik -IBP-, Holzkirchen (Ausführende Stelle);
Untersuchungen ueber den effektiven Waermeschutz verschiedener Ziegelaussenwandkonstruktionen Tl.1. Rechnerische Untersuchungen ueber die thermische Wirkung von Waermebruecken Tl.2 
Marquardt, R. (Bearbeiter); Schaube, H. (Bearbeiter); Werner, H.;
Stuttgart
IRB Verlag
1983, 78 S.
Serie: Bericht aus dem Fraunhofer-Institut für Bauphysik; B Ho 8/83-II

***

Kommentar BAUFÜSICK: Wenn das gewünschte Ergebnis nicht eintritt, wird so lange an der Sache herumgedoktert, bis genug Material beisammen ist, um das staunende Publikum besoffen zu quatschen. Der IBP Bauphysiker sagt dazu: „Wie auch theoretische Vergleichsmessungen gezeigt haben ..“

Die Bezeichnungen sind eindeutig: Teil 1 = Untersuchungen = gemessene Werte. Teil 2 = „rechnerische Untersuchungen“ = so lange hinrechnen, bis es passt. Denn: was nicht passt, wird passend gerechnet.

Merke: Wärmebrücken bei gedämmten Wänden wirken sich dermaßen stark aus, dass der Heizenergieverbrauch nicht geringer ist als bei ungedämmten Wänden.

Wobei: ungedämmte Wände haben doch auch Wärmebrücken? Sind die nicht viel stärker und schädlicher als bei gedämmten Wänden? Und soll nicht gar die Wärmedämmung diese Wärmebrücken dermaßen kompensieren, dass sie keine Wirkung mehr zeigen?

Ja, was denn nun? – Ach egal.
Die Hauptsache ist: dämmen, dämmen, dämmen.
Ganz wichtig dabei: nicht nachdenken und fest daran glauben!

Seit gefühlten 100 Jahren online:

 :: Untersuchungsbericht Fraunhofer IBP B Ho 8/83-II vom 05.07.1983

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  1. 28.11.2012 um 17:35

    Oder man sitzt in einem (hier nicht näher bezeichneten) Sachverständigenrat, der einer (hier nicht näher bezeichneten) halbstaatlichen Organisation dabei Schützenhilfe leistet, Zulassungen für gut funktionierende Baumaterialien und -systeme zu blockieren. Al Bauphysicone aus Palermo Nord und Al Nixzulassicone aus Catania Nord lassen grüßen. Al Lobbycone hält sich derweil dezent im Hintergrund und lässt lieber ehemalige freiwillige Feuerwehrmänner auf ministerialem Vorposten die Granaten abfeuern.

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  2. 28.11.2012 um 17:27

    Ja, so ist es. Wer als Simulant so richtig verrückt werden will, ist im IBP bestimmt nicht schlecht aufgehoben. Da wird so lange simuliert, bis alles paßt und das Ungerade grad gemacht. Und umgekehrt. So wird man dann flugs Napoleons Braut und erobert nach dem Frühstück Moskau. Au, au…

    Gefällt mir

  1. 23.09.2015 um 06:59

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