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Die Dämmstoff-Industrie sagt, was wirklich stimmt

Mit dem forsch-fröhlichen Motto „Gut gedämmt – Geld gespart“ kommt der GDI mit einer Salve von Breitseiten gegen die Vernunft, Empirik sowie bauphysikalische und ökonomische Gesetzmäßigkeiten daher. Sie haben richtig vermutet: sinnigerweise heißt die etwas schrottige, herrlich informative Internetseite für ungebremste Dämmstoff-Propaganda gutgedaemmt-geldgespart.de. Falls Sie das Impressum suchen: ganz unten rechts in kleiner Schrift. Da erfahren Sie: hinter den Dämmstoff-Propagandisten verbirgt sich – welch Wunder! – der GDI, der Gesamtverband Dämmstoffindustrie, Luisenstraße 44, 10117 Berlin.

„Dämmung sorgt für besseren Wärmeschutz und niedrige Energiekosten.
Das ist Fakt.
Daran ändern auch manche „Dämm-Märchen“ nichts,
von denen immer mal wieder zu lesen ist.
Hier steht, was wirklich stimmt:“

Und dann wieder die bekannten Kernthesen:

  • Dämmung erzeugt Schimmel
  • Dämmung verhindert das Atmen der Wände
  • Dämmung ist zu teuer und rechnet sich nicht

Lesen Sie selbst, dazu allerlei weitere Köstlichkeiten.
Dort finden Sie auch solche wahren Wahrheiten wie die von
den deutschen Bauphysik-Oberexperten Prof. G. Hauser, Prof. K. Sedlbauer nachgekaute:

„Etwas Falsches wird nicht dadurch richtiger, dass es immer wieder wiederholt wird.“

Deshalb: wenn es um Dämmstoffe geht,
glaube nur dem, der sie dir verkaufen will!

Zur GDI Märchenstunde.

Und wem das nicht reicht, der muss sich das BASF Kompendium antun.

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  1. 08.11.2012 um 19:13

    http://www.claudiakemfert.de/biografie.html

    Man stelle sich vor, wie viele Tonnen CO2 gespart würden, wenn Frau Kemfert mal für 1 Jahr ihren Worthülsenausstoß reduzieren würde.Oder wenn unsere Volksvertreter mal längere Zeit Funkstille hielten:

    http://www.buerger-fuer-technik.de/DieLosung0209.pdf

    http://www.klimaskeptiker.info/index.php?seite=download/DieLoesungDesEnergieproblems.pdf

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  2. 08.11.2012 um 19:07

    Das habe ich gerade in dem GDI-Bericht gefunden:
    „Prof. Dr. Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, Berlin, hat vorgerechnet: Ein wärmegedämmtes Einfamilienhaus reduziert den CO2-Ausstoß einer vierköpfi gen Familie um durchschnittlich bis zu zwei Tonnen CO2 pro Jahr und spart in der Haushaltskasse bis zu 5.000 Euro jährlich, das sind 3,40 Euro Ersparnis pro Tag und Kopf. Maßnahmen zur energetischen Sanierung des eigenen Wohnhauses sind also wirtschaftlich.“
    und mir das Weiterlesen erspart,
    Mich würde interessieren, welchen Beruf die Frau Professorin ausübt bzw. welcher Berufung sie gefolgt ist. oder ob sie derart abgehoben ist, dass in ihren Augen ein Einfamilienhaus mit 5.000,- € Heizkosten die Norm sein sollte.
    Auf halbwissenschaftlicher und halbmathematischer Basis kann die Berechnung bei einem üblichen Einfamilienhaus nicht nachvollzogen werden. Da erinnert die Aussage an die Berechnungen in den Energieausweisen, wo im Ergebnis oft eine dem tatsächlichen Energieverbrauch übersteigende Ersparnis rauskommt.

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  1. 22.02.2014 um 19:52

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