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Dämmstoff-Mythos Specht (2008)

„„Hilfe! Ein Specht hat unsere Fassade mit Wärmeschutzisolierung für sich entdeckt. Wie bekomme ich diesen Vogel wieder los?“ Wer die Stichwörter „Specht“ und „WDVS“ (Wärmedämmverbundsystem) im Netz eingibt, lernt das Leid von Hausbesitzern kennen: „Mein Nachbar hat dasselbe Problem. Zuerst hat der Specht ein Loch in die Styro-Fassade gemacht, weil dahinter ein Hohlraum war, und sich sein Nest gebaut, und kaum ist er wieder ausgezogen, sind die Eichhörnchen eingezogen und wohnen bis heute drin.“

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Unter dem Stichwort „Spechtschäden an Fassaden“ findet sich im Netz auch eine Immobilienanzeige für Spechte in Fassadenhöhlen: „Bequem zu erreichende, wohligwarme Nisthöhle, in von Raubtieren bestens geschützter Höhenlage, mit Futtergarantie, samt Telefonanschluss, kostenlos zu vergeben“, sagt der österreichische Bausachverständige Michael Hladik. Und schreibt ganz lakonisch weiter: „Ist der Specht erstmal eingezogen, lässt er sich schwer wieder vertreiben.““

Berliner Republik
Archiv, 06/2008
Spechte, Milben, Schimmelpilze
von Susanne Dohrn

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  2. 21.11.2012 um 13:49

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