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Das Klima wandelt

Das Klima wandelt durch den Wald,
Mal wird ihm warm, mal wird ihm kalt.
Horcht in sich rein und fragt sich stumm,
Ist das das Klimakterium?

Von hinten aus des Waldes Tiefen
Vernahm es Stimmen, welche riefen,
Zeit wird es, dass die Menschheit handelt,
Damit das Klima nicht mehr wandelt.

Die Stimmen brausen auf zum Chor
Und dröhnen in des Klimas Ohr.
Das setzt sich unter eine Fichte
Und lauscht dem Klimarat-Berichte.

Vernahm verwundert, dass ein Gas,
dessen Bezeichnung es vergaß,
Sein Wandeln allzu stark bestimmt,
Ihm gar den eignen Willen nimmt.

Wird ihm zu kalt, ist schuld das Wetter,
Da sind sich einig seine Retter,
Die wiederum, wird ihm zu warm,
laut vor ihm warnen mit Alarm.

Das Klima, es ist ziemlich schlau,
Tut was es will und hasst Radau
Von Menschen, die sein Wandeln stört,
Und wandelt  fort –
                        als hab es nichts gehört.

von Eckhard Schulze, Hannover

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Kategorien:Klimakatastrophe Schlagwörter: , , ,
  1. BA
    08.09.2012 um 08:38

    „Klimaschutz“ ist wie „Jahreszeitenschutz“ oder „Sommerschutz“!

    Der „Kampf gegen den Klimawandel“ ist reines Schattenboxen! Der „ökologische Fußabdruck“ sagt alles
    und nichts! Er ist eine pure Erfindung der „Ökologisten“!

    Apropos Ökologie
    Die erste Definition des Begriffes Ökologie stammt von Ernst Haeckel, einem deutschen Zoologen und Biologen, der ein Anhänger Darwins war und sich mehrfach mit ihm traf. Haeckel verstand unter Ökologie die Lehre von den Bedingungen der Lebewesen im Kampf ums Dasein in der unbelebten Natur. Für ihn war die Ökologie die Lehre vom Haushalt der Natur (von griech. οίκος -oikos- „Haus, Haushalt“ und λόγοs -logos- „Lehre“, also „Lehre vom Haushalt“).
    „Unter Oecologie verstehen wir die gesamte Wissenschaft von den Beziehungen des Organismus zur umgebenden Aussenwelt, wohin wir im weiteren Sinne alle ‚Existenz-Bedingungen‘ rechnen können. Diese sind theils organischer theils anorganischer Natur.“ (Ernst Haeckel 1866)

    „Die Natur kennt keine Ökosysteme – die hat der Mensch eingerichtet, um die Natur bewerten zu können!“

    (nach Prof. Josef H. Reichholf, deutscher Zoologe, Evolutionsbiologe und Naturschützer, Honorar-Prof. Uni München)

    Reichholf kritisiert insbesondere am Klimaschutz, die seiner Meinung nach ausgeprägte Dogmatik und Kritikunfähigkeit der Bewegung. Reichholf vertritt einen rationalen, nüchternen und begründbaren Umgang mit wissenschaftlichen Befunden. Er stellt sich daher gegen den in seinen Augen bei unter anderem Klimaschutz und Waldsterben praktizierten, alarmierenden „Katastrophismus“. Reichholf schlägt auch vor, „die falschen Propheten“ , deren (meist düstere) Prognosen nicht eintreffen, zur Rechenschaft zu ziehen, so sie denn überhaupt überprüfbar sind.

    Als Biologe widerspricht er unter anderem auch in seinem Buch „Eine kurze Naturgeschichte des letzten Jahrhunderts“ der These, dass die Klimaerwärmung mit einem drohenden Artenverlust verbunden ist, da wissenschaftliche Ergebnisse im direkten Lebensraum der Individuen einen anderen Befund zeigten (Zu- und Abwanderung von Arten) Reichholf kritisiert auch, dass die an der Natur Interessierten aus Naturschutzgebieten ausgesperrt würden, während Jäger und Angler freien Zutritt und Besitzansprüche geltend machen könnten. Die Allgemeinheit, der steuerzahlende Bürger, müsse sich einer Ideologie (Gesetzen) unterwerfen, an denen nur eine kleine Minderheit ein Interesse hat (Jagd)!

    Reichholf vertritt die These, dass die Produktivität der Natur (z. B. fruchtbare Böden) sowie das Klima den Bestand oder Niedergang von Kulturen und Weltreichen bestimmt haben. Er behauptet, dass sich viele sehr verschiedene Ereignisse der Menschheitsgeschichte durch Klimaveränderungen erklären lassen. So lassen sich ihm zufolge zum Beispiel die Kreuzzüge im Mittelalter und die Epoche der Romantik im 18. und 19. Jahrhundert letztlich auf das damalige warme Klima zurückführen. Für die Bewältigung der Zukunft des Lebens auf der Erde müsse immer die Vergangenheit berücksichtigt werden. Reichholfs evolutionäre Betrachtung folgt drei Prinzipien:

    – Aus dem Einen geht Vielfalt hervor.
    – Leben ist steter Wandel. Es gibt keine besten oder einzig richtigen Zustände.
    – Die Zukunft ist offen.

    Reichholf plädiert für „überlebensfähige Ungleichgewichte“. Gleichgewicht bedeute Stillstand, nur Ungleichheit erzeuge Aktivität.

    Quellen:
    „Eine kurze Naturgeschichte des letzten Jahrtausends“, Frankfurt/M: Fischer, 2007
    „Die falschen Propheten: unsere Lust an Katastrophen“, Berlin: Wagenbach, 2002,

    Mit klimafreundlichem Gruß

    B. Adam

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  2. 03.09.2012 um 17:44

    Ja, die Eisschmelze – da ist was dran. Insbesondere im Sommer, da schmilzt jede Menge Eis. Und von dem vielen Schmelzwasser steigen die Meeresspiegel an und Tuvalu säuft ab. Es wird Zeit, dass etwas dagegen getan wird. Wenn z.B. Merkel oder der UNO Heini jeden Sommer hinfliegen würden und uns das Phänomen der Sommerschmelze vor Augen führen würden – das würde uns die Probleme viel besser nahe bringen. Es ist eben nur schade, dass das deutsche Gutmenschen TV nicht in Indien und China empfangen wird. Die würden schlagartig mit ihrer Kokelei im ländlichen Raum aufhören. Oder auch nicht.

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  3. Erich Müller
    03.09.2012 um 16:14

    Wir Kinder der Eiszeit profitieren von der Erderwärmung:
    Das Eis an den Polen schmilzt angeblich schneller als je zuvor – das allerdings gab es schon öfters. Dass es auf der Erde wärmer wird, ist für den Menschen eine gute Nachricht.
    weiterlesen in
    http://www.welt.de/wissenschaft/article108940013/Wir-Kinder-der-Eiszeit-profitieren-von-der-Erderwaermung.html

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