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Die drei häufigsten Fehler beim Immobilienkauf

Das Überschätzen der eigenen finanziellen Ressourcen ist nach Meinung der deutschen Makler der häufigste Fehler beim Immobilienkauf / Auf Rang zwei folgt die Fehleinschätzung des Sanierungsaufwands / Platz drei belegt die unrealistische Einschätzung der Möglichkeit, durch Eigenleistung Geld zu sparen – das zeigt der Marktmonitor Immobilien 2012 von immowelt.de,eines der führenden Immobilienportale in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Stephan Kippes von der Hochschule Nürtingen-Geislingen

Nürnberg, 04. Juli 2012. Große Träume, herbe Enttäuschung: Nach Ansicht von 28 Prozent der deutschen Immobilienmakler besteht der häufigste Fehler von potentiellen Immobilienkäufern in der Überschätzung ihrer finanziellen Möglichkeiten. Das zeigt die repräsentative Studie Marktmonitor Immobilien 2012 von immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale, und Prof. Dr. Stephan Kippes von der Hochschule Nürtingen-Geislingen. Wer sich über sein Budget nicht im Klaren ist, zieht leicht auch Objekte in Erwägung, die über den eigenen finanziellen Verhältnissen liegen. Beim Eintritt in ernsthafte Kaufverhandlungen ist der Frust vorprogrammiert, weil die Bank bei der Finanzierung Nein sagt.

Sanierungsbedarf wird häufig unterschätzt
Damit die Kosten auch nach dem Erwerb einer Immobilie nicht aus dem Ruder laufen, sollten vor der Kaufentscheidung eventuell anfallende Sanierungs- oder Renovierungskosten nüchtern kalkuliert werden. 24 Prozent der Makler glauben, dass ihre Kunden häufig nicht wahrhaben wollen, mit welchen zusätzlichen Summen Renovierungsarbeiten zu Buche schlagen. Wer sich einmal in ein Objekt verliebt hat, verschließt gern die Augen vor Fakten, die seine Wahl ins Wanken bringen könnten.

Möglichkeit zur Eigenleistung wird unrealistisch eingeschätzt
Verputzen, streichen, neue Bodenbeläge einsetzen – um bei den Renovierungskosten zu sparen, möchten viele Käufer einen Teil der Arbeiten selbst erledigen. Doch nicht immer reichen die verfügbare Freizeit und die handwerklichen Fähigkeiten wirklich zur effektiven Durchführung der Renovierung aus: Jeder fünfte Makler glaubt, dass seine Kunden ihre Möglichkeiten zur Eigenleistung überschätzen. Wer also nicht dauerhaft auf einer Baustelle leben möchte, sollte deshalb auch diese Pläne vor dem Kauf noch einmal einem objektiven Realitätscheck unterziehen.

Ergebnisse der Studie im Überblick:
Die drei häufigsten Fehler von Eigenheimkäufern nach Ansicht der Makler:
1. Überschätzt seine finanziellen Möglichkeiten meinen 28 Prozent
2. Unterschätzt den Renovierungs-/Sanierungsaufwand meinen 24 Prozent
3. Überschätzt seine Möglichkeit, Eigenleistung einzubringen, meinen 20 Prozent

Über den Marktmonitor Immobilien 2012
Der Marktmonitor Immobilien 2012 ist eine repräsentative Studie von immowelt.de in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Stephan Kippes von der Hochschule Nürtingen-Geislingen. Die Daten für die Studie wurden innerhalb des Immobilien-Professional-Panels (IPP) der Immowelt AG erhoben, dem ersten deutschen Profi-Panel für Marktforschung in der Immobilienbranche. Am IPP nehmen ausschließlich Fachleute aus der Immobilienwirtschaft teil. Für den Marktmonitor Immobilien 2012 wurden 539 zufällig ausgewählte Makler aus ganz Deutschland befragt.

Die gesamte Studie Marktmonitor Immobilien 2012 kann hier heruntergeladen werden: http://www.marktmonitor-immobilien.de

Immowelt-Pressemitteilung
04.07.2012

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  1. 23.07.2012 um 10:17

    Ein solcher Unsinn, typisch Makler: Der wichtigste und häufigste Fehler wird geflissentlich unterschlagen:

    Der Käufer leistet sich keine kompetente und unabhängige Kaufberatung.

    Warum?

    Weil, wer total scheitern will, muß alles von Anfang an richtig machen. Und das heißt, am falschen Fleck sparen. Bei Beratung und Planung. Deswegen holen sich die kaufwilligen Totalversager vorzugsweise „Berater“, die am Scheitern des Kaufwilligen persönlich profitieren: Den Planer und den Handwerker „um die Ecke“. Die bringen dann den Kunden „um die Ecke“.

    Einfach Logik, aber dem Geizsparkunden unverständlich. Und wenn er es dann verstanden hat, ist das Geld schon weg und oft auch die Frau. Das wird dann Pech genannt, ist aber Dummheit. Und gegen Dummheit kämpfen selbst die Götter vergeblich.

    Konrad Fischer
    Hobby-Bau-Psycho-Logiker

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