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LBS Nord: Berliner Eigenheime werden teurer

Kaufpreisspiegel der LBS Nord: Berliner Eigenheime werden teurer

Noch gilt Berlins Immobilienmarkt als „Hauptstadt der kleinen Preise“, doch inzwischen müssen Eigenheimkäufer auch hier tiefer in die Tasche greifen:

Gegenüber 2007 sind die Preise durchschnittlich um 7 Prozent gestiegen. Besonders Charlottenburg-Wilmersdorf erweist sich als teures Pflaster. Die Durchschnittspreise für gebrauchte Eigenheime erreichen dort rund 610.000 Euro und liegen damit um 37 Prozent höher als noch vor fünf Jahren.

Die Daten stammen aus dem neuesten Kaufpreisspiegel, den die LBS Norddeutsche Landesbausparkasse Berlin – Hannover (LBS Nord) für das erste Quartal 2012 veröffentlicht hat. Die Auswertung wird regelmäßig in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut empirica erstellt. Grundlage sind die Verkaufsangebote in den Berliner Tageszeitungen.

Der Vorstandsvorsitzende der LBS Nord, Dr. Rüdiger Kamp, rechnet mit einem anhaltenden Aufwärtstrend bei den Preisen: „Wegen der günstigen Zinsen ist die Nachfrage nach selbst genutzten Immobilien derzeit besonders hoch und übersteigt bei weitem das aktuelle Angebot in Berlin.“

Im teuersten Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf muss ein Berliner Durchschnittshaushalt das 22-Fache seines Jahresnettoeinkommens für ein gebrauchtes freistehendes Eigenheim aufbringen, haben die empirica-Experten berechnet. Dafür sind die angebotenen Objekte deutlich größer als im übrigen Stadtgebiet: Die mittlere Wohnfläche liegt mit 200 Quadratmetern weit über dem Berliner Durchschnitt (151 qm).

Auf dem zweiten Platz der Preisskala folgt Steglitz-Zehlendorf. In diesem Bezirk kosten gebrauchte Ein- und Zweifamilienhäuser durchschnittlich 450.000 Euro. Mit knapp 190 Quadratmetern Durchschnittsgröße gibt es auch hier vergleichsweise großzügige Objekte. Entsprechend hoch ist der Kapitaleinsatz, der für den Kauf erforderlich ist: Er beträgt gut das 16-Fache des Jahresverdienstes eines normalen Berliner Haushalts.

In den übrigen untersuchten Stadtbezirken werden weniger als 300.000 Euro als Standardpreis für gebrauchte Eigenheime verlangt. Knapp unterhalb dieser Grenze liegen Reinickendorf mit 299.000 Euro und Tempelhof-Schöneberg mit 295.000 Euro. Das Mittelfeld bilden Neukölln (248.000 Euro), Spandau (234.000 Euro) und Pankow (220.000 Euro).

Die günstigsten gebrauchten Eigenheime finden sich in Marzahn-Hellersdorf. Der mittlere Angebotspreis erreicht hier 203.000 Euro, so dass sich ein Haus bereits für 7,4 Durchschnittseinkommen erwerben lässt. Ähnlich günstig sind die Preise in Lichtenberg (213.000 Euro) und Treptow-Köpenick (216.000 Euro). Die Wohnfläche der Objekte in den Bezirken am unteren Ende der Preisskala ist mit knapp 140 Quadratmetern allerdings auch kleiner als im Berliner Durchschnitt.

Immobilieninteressenten, die in Berlin ein Objekt kaufen oder verkaufen möchten, sollten sich auf jeden Fall an einen Fachmann wenden, rät LBS-Chef Dr. Rüdiger Kamp: „Die Immobilienberater und Finanzierungs¬experten der LBS Nord und unseres Kooperationspartners Berliner Sparkasse verfügen über eine umfassende Marktkenntnis und können genau einschätzen, wie viel ein Objekt aufgrund seiner Lage und seines Zustands wert ist.“

LBS
31.05.2012

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  1. Es gibt noch keine Kommentare.
  1. 27.01.2013 um 12:19

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