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Hurra, der Strom wird noch schneller noch teurer!

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Warum der Strom teurer wird (20% bis 2020)
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Denn: es kommt noch besser. Noch schneller. Noch teurer.
Hurra! Das ist die Energiewende.

Der Einschlag:
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Gerichtsurteil zu Energiekosten: Strom- und Gaskunden droht massiver Preisanstieg
stern.de, 06.06.2012
Link

Strom- und Gas werden teuer: Gericht kippt Kalkulation
Berliner MoPo, 06.06.2012
Link

Gerichtsurteil – Kunden drohen höhere Strom- und Gaspreise
sueddeutsche.de, 06.06.2012
Link

Die Ansage:
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Gericht entscheidet im Juni über Kalkulationspraxis der Netzagentur
stromtip.de, ohne Datum

Rückblick:
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Steigende Strompreise: Bundesnetzagentur rät zu Anbieterwechsel …
focus.de, 28.12.2011

Kostenabwälzung: Netzagentur kritisiert steigende Strompreise …
focus.de, 17.12.2011

Netzagentur erwartet eine Entlastung bei Strompreisen – Gaspreise …
wirtschaft.t-online.de , 19.12.2011

„Von den 1.834 km EnLAG-Leitungen sind 214 km realisiert. Von diesen 214 km wurden allerdings bisher weniger als 100 km auch tatsächlich in Betrieb genommen. Die Leitungen sind vielfach Teil von längeren Vorhaben, die über Grenzen zwischen Bundesländern hinweg gehen und erst dann Strom transportieren können, wenn auch die davor oder dahinter liegenden Abschnitte errichtet sind. Zu den restlichen Vorhaben ist festzuhalten, dass die Fahrpläne teilweise erneut um ein oder gar zwei Jahre nach hinten korrigiert werden mussten“, erläuterte Homann den aktuellen Genehmigungs- und Realisierungsstand der EnLAG-Projekte.

„Für die Energiewende ist dies eine Besorgnis erregende Nachricht. Alle Beteiligten – Netzbetreiber und Planungsbehörden der Länder – sollten deshalb die Anstrengungen erhöhen und weitere Verzögerungen vermeiden“, appellierte Homann. „Der Stand der EnLAG-Projekte zeigt auch, dass der Gesetzgeber für künftige Projekte mit dem Netzausbaubeschleunigungsgesetz die richtige Entscheidung getroffen hat.“

Zurzeit erarbeiten die Übertragungsnetzbetreiber den Entwurf eines Netzentwicklungsplans. Dieser soll Klarheit darüber verschaffen, wie viele Leitungen in den kommenden Jahren über die 1.800 km nach EnLAG hinaus benötigt werden. Der Netzentwicklungsplan soll spätestens am 3. Juni 2012 der Öffentlichkeit vorgestellt und dann mit ihr diskutiert werden. Die Bundesnetzagentur wird den Plan anschließend nach energiewirtschaftlichem Bedarf und netztechnischen Kriterien prüfen und ggf. Änderungen verlangen.

Zur Netzsituation und zur Lage auf den Strom- und Gasmärkten im vergangenen Winter wird die Bundesnetzagentur in der nächsten Woche einen Bericht vorlegen. „Die zentrale Botschaft wird lauten: Es gibt keinen Anlass zur Entwarnung. Allein drei Mal musste zwischen Dezember 2011 und März 2012 auf die sog. Kaltreserve zurückgegriffen werden, um das Stromnetz stabil zu halten. Auch die Zahl der Eingriffe der Netzbetreiber in Netze und Erzeugung hat deutlich zugenommen“, beschrieb Homann die aktuelle Lage im Stromnetz.

Quelle: PM Bundesnetzagentur
Bundesnetzagentur stellt Jahresbericht 2011 vor
Homann: „Beschleunigter Ausbau von Infrastrukturen verlangt attraktive Investitionsbedingungen“
Ausgabejahr 2012
Erscheinungsdatum 04.05.2012

***

Und dennoch:
Deutschland verblödet: 87% glauben an “Energiewende”?

  1. Tim
    12.02.2013 um 14:41

    Der Strom wird nur in Deutschland teurer. In den anderen Ländern wird er günstiger. Das zeigt, dass es in Deutschland keinen funktionieren Markt für Strompreise gibt. Denn es ist nicht normal, dass durch eine Überproduktion die Preise steigen. In fast allen anderen Branchen führt dies zu sinkenden Preisen.

    Liken

  2. 07.06.2012 um 16:45

    Aus der Reihe „Danke für den wertvollen Tipp“:

    Verbrauchertipp: Kauf von energieeffizienten TV-Geräten zur EM:
    Fernseher treiben den privaten Stromverbrauch

    Branchenverband ruft dazu auf, bei Unterhaltungs- und IT-Elektronik auf Energieeffizienz zu achten / „Blauer Engel“ gibt Orientierung

    Berlin, 07. Mai 2012 – Anlässlich der bevorstehenden Fernsehereignisse Fußballeuropameisterschaft und Olympische Spiele hat der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) die Verbraucher aufgerufen, beim Kauf von neuen Apparaten auf Energieeffizienz zu achten. „Geräte der Unterhaltungselektronik und IT-Geräte nehmen einen immer größeren Anteil am Stromverbrauch in privaten Haushalten ein. Der Kauf eines energieeffizienten Gerätes lohnt sich somit auch finanziell und hilft, die privaten Energiekosten zu senken“, sagte Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung. Erfahrungsgemäß steigt der Absatz von Fernsehern anlässlich von sportlichen Großereignissen wie der Europameisterschaft.

    Fernseher in deutschen Haushalten werden immer größer und treiben den Stromverbrauch zu Hause nach oben. Laut einer Erhebung von Forsa im Auftrag des BDEW haben über 20 Prozent der modernen LCD-Geräte und über die Hälfte der Plasmageräte eine Bildschirmdiagonale von über 100 cm. Dagegen erreichten nur vier Prozent der Röhrenmodelle, die heute so gut wie nicht mehr gekauft werden, diese Größe. Die meisten Haushalte seien darüber hinaus mit mehreren Fernsehern ausgestattet. Dazu kommt laut BDEW noch eine Vielzahl von Geräten, die vor 15 Jahren in Privathaushalten praktisch unbekannt waren und den Stromverbrauch steigern. Heutzutage haben drei Viertel der Haushalte mindestens einen PC und zusätzlich 52 Prozent einen Laptop. Drei Viertel nutzen einen Internetanschluss, dazu kommen Drucker, Router, Satelliten-Empfänger, Antennenverstärker und jeder vierte Haushalt hat eine oder mehrere Spielekonsolen.

    „Anders als bei Haushaltsgeräten wird der hohe Stromverbrauch von Geräten der Unterhaltungselektronik und IT-Geräte noch immer unterschätzt, die Verbraucher haben den hohen Stromverbrauch dieser Geräte oftmals noch nicht erkannt“, sagte Müller. Um den Verkauf sparsamer Geräte zu fördern, müssen Fernseher seit Ende 2011 ähnlich wie Waschmaschinen oder Trockner ein Energielabel mit Energieeffizienzklassen von A für besonders energieeffizient bis G für besonders verschwenderisch tragen. Einfache Orientierung für Verbraucher beim Kauf von Fernsehern bietet zudem das Umweltsiegel „Blauer Engel“ des Umweltbundesamtes. Voraussetzung für die Vergabe des „Blauen Engels“ sind nicht nur ein besonders niedriger Energieverbrauch, sondern auch weitere Umweltkriterien wie Ausschluss von Blei im Bildschirm und Quecksilber im Gerät.

    Der BDEW setzt sich im Rahmen der Energiewende für mehr Energieeffizienz in allen Bereichen ein. „Energieeffizienz ist ein zentraler Hebel bei der Gestaltung der Energiewende“, sagte Hildegard Müller. Nach den Plänen der Bundesregierung soll bis 2020 die Energieeffizienz um 20 Prozent gesteigert werden.

    BDEW, 07.06.2012

    Liken

  1. 07.05.2015 um 06:01
  2. 12.02.2013 um 19:02
  3. 23.11.2012 um 16:38
  4. 17.10.2012 um 18:10

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