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DAB: WDVS und Recycling

„Das Recycling von WDVS ist noch weitgehend ungeklärt. Dämmstoffplatten mit anhaftendem Putz, ­Armierungsgewebe und Farbanstrichen sind in der Regel Sondermüll. Bisher sahen die Hersteller auch keinen Handlungsbedarf, da es vergleichsweise wenig alte WDVS zu entsorgen gab. Und mit der Möglichkeit des Aufdoppelns eines neuen über ein altes ­System wird das Thema vorerst weiter in die Zukunft verschoben. Aber stellt sich die Frage irgendwann in den nächsten zwei oder drei Jahrzehnten dann doch, will die Industrie gewappnet sein und Lösungen zeigen. Dazu lässt der Fachverband Wärmedämm-Verbundsysteme jetzt im Rahmen eines Recycling-Forschungsprojektes die Möglichkeiten der Wiederverwertung von WDVS-­Bestandteilen prüfen. Beginnen will man mit EPS-Dämmstoffen, …“

Dt. Architektenblatt
DAB 05/12, Seite 53
zum online DAB Artikel

***

WDVS + Recycling = Lug + Trug

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  1. 04.06.2012 um 18:26

    Je dicker, umso schicker. Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik hat 1983-85 WDVS gegenüber Massivwand verglichen. Vier Meßkampagnen ergaben ein einheitliches Bild: WDVS vor der Wand steigert die Heizkosten gegenüber der Massivwand. Was klar ist: Je dicker das WDVS, umso geringer die Steigerung. Doch mehr als bei Massiv war es allemal. Prognose: Zusatzbeschichtung auf WDVS senkt Heizkosten. Lohnen tut es sich aber trotzdem nicht.

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  2. 04.06.2012 um 16:25

    Ich bin begeistert,
    mein Kommentar wurde lediglich moderiert
    und nicht zensiert. Danke, liebes DAB:

    http://dabonline.de/2012/05/01/aufgedoppelt-2/#comments

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  3. 04.06.2012 um 13:42

    Wir tunen die Fassaden, da braucht man vorläufig nix zu recyclen.

    Die Firma Weber/Saint Gobain bietet“Tunding für WDVS“ an.

    Wenn die erste Schicht abgesoffen ist kommt die nächste drauf und so weiter– ältere Menschen werden auch dicker….

    und sterben dann schneller…

    Es gibt aber auch schon Leute, die sich der Wärmedämmung annehmen, weil es sonst zu traurig wird. Wie Michl Müller

    [kleine Korrektur vom Baufüsicker: Video raus, Link rein
    https://baufuesick.wordpress.com/2011/03/07/vollwarmeschutz-der-liebe/ ]

    Eine Anleitung, wie man das Recycling aufschiebt, findet man auch hier im Blog

    https://baufuesick.wordpress.com/2011/04/11/endlich-das-mit-strom-beheizte-wdvs/

    Bitte nicht nachbauen: Das System ist patentiert.

    Früher ging das mit Jagdschein, heute braucht man den Patenschein..

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  4. 04.06.2012 um 12:37

    Mein Kommentar beim DAB:
    Matthias G. Bumann sagte am 4. Juni 2012 um 13:22 :
    Dein Kommentar muss noch moderiert werden.

    Der letzte Absatz hätte besser “WDVS und kein Recycling” lauten sollen, denn darum hat sich die WDVS Industrie die letzten 50 Jahre nicht gekümmert. Stattdessen hat man sich mit dem Umstand abgefunden, dass es bei diesem Sondermüll richtig schön teuer wird. Und dann gibt es noch Experten, die das so genannte “thermische Recycling” gut finden.

    Die Formulierung “Dazu lässt der Fachverband Wärmedämm-Verbundsysteme jetzt im Rahmen eines Recycling-Forschungsprojektes …” liest sich niedlich. Man könnte meinen, dass diese segensreich agierende Organisation endlich mal Geld in die Hand nimmt und sich um eine ernsthafte Analyse des Lebenszyklus`kümmert.

    In Wirklichkeit lässt sich die Industrie ein paar Millionen an Steuergeldern hinterherwerfen, weil die ja so arm und mittellos sind. Aber das ist so in Deutschland, das Geld geht dahin, wo es schon ist. Das nennt man dann “Forschung” und der Herr H. im Bauministerium sorgt dafür, dass der Esel die Talerchen rieseln lässt. Aber was geht`s den dt. Michel an? Der ist eh nur zum Zahlen da.

    Wirklich neu ist die Aufdoppelei nicht, der informierte Fachmann kennt das retec Verfahren von weber schon eine geraume Zeit. Das Problem an der Sache: aus 2 x schlecht wird noch lange nicht gut. Es sei denn, man rechnet auch in diesem Falle alles gem. DIN 4108 (mit all ihren VOR-Normen) und Glaser schön – falsch, aber verordnet.

    Und die Mieter dürfen auch hier wieder blechen: da der U-Wert “verbessert” wird, darf das Ganze als energetische Sanierung untergejubelt werden. 11% Umlage lassen grüßen. Man darf gespannt sein, was sich die umtriebigen Akteure und ihre Helfer in den Ministerien in 30 Jahren einfallen lassen, wenn auch die aufgedoppelte Lage den Geist aufgibt.

    Wer sich mit dem ganzen Lug und Trug befassen mag, der gebe “recycling wdvs” in die Suchmaschine ein. Nach den Hurra-Meldungen bei baulinks wird man dann fündig und bekommt die Augen geöffnet – oder man lässt es sein.

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