Startseite > Brandgefahr, Wärmedämmung, WDVS > Fassadenbrände

Fassadenbrände

Es ist still geworden um das Thema „brennende Fassaden“. Das soll nicht bedeuten, dass es dieses Phänomen nicht mehr gäbe. Man ist halt zur Tagesordnung übergegangen, nachdem im Zeitraum November 2011 bis Februar 2012 diese Sau durchs Dorf getrieben wurde. Hier noch ein paar Nachträge, die leider seit Ende April auf der Festplatte herumlagen. Gehen Sie getrost davon aus, dass Styropor (EPS, Polystyrol) sehr gut an der Fassade brennt, dass die viel beschworenen Brandriegel aus Mineralwolle ein gefährlicher schlechter Witz sind, weil sie nur so wegfackeln  (das DIBt sinngemäß dazu: gefordert ist A1, weiter nichts. Mit anderen Worten: na, lass es doch abfackeln, wir haben ordentlich getestet).

***

Am 07.02.2012 kam es zu einem Fassadenbrand in Büddenstedt. Hinter der Fassade loderten die Flammen, wird berichtet. Die Feuerwehr musste mittels Wärmebildkamera den Herd orten.

„Es wird vermutet, dass ein defekter Nachtspeicherofen eine Zimmerwand von innen so stark erhitzt hat, dass die dahinter befindliche Fassadendämmung in Brand geriet. „Die Fliesen im Badezimmer hatten eine Temperatur von 135 Grad“, berichtete der Sprecher der Kreisfeuerwehr, Gerald Kammann, der selbst unter Atemschutz im Einsatz war. “ aus: Wohnhaus-Fassade in Büddenstedt geriet in Brand, Braunschweiger Zeitung, Helmstedt

Link

***

Am 02.04.2012 kam es zu einem Fassadenbrand in Ehra. „Die Fassade und Balken des Daches hinter ihr sind verbrannt und rußgeschwärzt, eine Bank fast nur noch Asche, ein Kunststofffenster und die Styroporverkleidung des Hauses zu Klump geschmolzen. Hier war das Feuer in der Nacht zu Montag ausgebrochen.“

Link

***

Brandschutz bei der Dämmung von Fassaden, Dächer und der oberster Geschossdecke
Grenzen und Einsatzmöglichkeiten brennbarer Dämmstoffe
von
Peter Bachmeier
Landeshauptstadt München -Branddirektion

Link

***

Am 5.4. in Ringelbach: „Die weitere Erkundung vor Ort ergab, dass Handwerker mit Abdichtarbeiten an einem Balkon beschäftigt waren und mit der offenen Flamme Bitumenabdichtbahnen aufgebracht haben. Dabei wurde die Unterkonstruktion der Holzschindelfassade in Brand gesetzt. Der Schwelbrand hatte sofort auch die Isolierung im Inneren des Gebäudes erfasst.“

Link

***

Mehr zum Thema „brennende Fassaden“.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: