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BBU: Klimaschutz 2.0

Berlins Wohnungen bekommen nach und nach einen CO2-Deckel: Das ist das Ziel der im September 2011 zwischen Land Berlin und BBU abgeschlossenen neuen Klimaschutzvereinbarung. Damit setzen die beiden Partner die erfolgreiche, auf Freiwilligkeit basierende Klimaschutzstrategie fort. 2012 sollen auf Grundlage der Klimaschutzvereinbarung weitere Einzelverträge mit BBU Mitgliedsunternehmen unterzeichnet werden.

 

In diesen Einzelvereinbarungen soll auf Grundlage der von den jeweiligen Wohnungsunternehmen bisher erreichten Klimaschutzerfolge für ihre Wohnungen ein unternehmensspezifischer Höchstwert für jährliche CO2-Emissionen bis 2020 festgeschrieben werden.

Rund acht Millionen Tonnen CO2 weniger

„Der CO2-Deckel je Wohnung ist ein innovatives Konzept, das eine sehr praxisgerechte Verbindung von Flexibilität und Engagement möglich macht“, beschreibt BBU-Vorstand Maren Kern die Vorteile der Idee. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass die jeweiligen Wohnungsunternehmen den von ihnen beim Klimaschutz erreichten hohen Standard halten und mit wirtschaftlich sinnvollen Maßnahmen verbessern. Kern weiter: „Von dem neuen Abkommen versprechen wir uns in den neun Jahren bis 2020 einen kumulierten CO2-Entlastungseffekt von mindestens 7,7 Millionen Tonnen. Im Vergleich zu 1990 emittierten unsere Mitgliedsunternehmen heute pro Jahr rund 860.000 Tonnen CO2 weniger. Dieser Standard soll gehalten werden. Wir werden jetzt nicht nachlassen.“

Mit dem Abkommen sagte der BBU auch zu, weiterhin für umfangreiche Klimaschutz-Investitionen seiner Mitgliedsunternehmen sowie für eine verbesserte Energie- und Klimaschutzberatung einzusetzen.

Berlin: Dem Bundesdurchschnitt fünf Jahre voraus

Die CO2-Emissionen der BBU-Wohnungen sind zwischen 2006 und 2010 im Durchschnitt von 2,15 Tonnen auf 1,8 Tonnen gesunken. Damit schneiden sie deutlich besser ab als der Bundesdurchschnitt: Nach Zahlen des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. liegt der durchschnittliche CO2-Ausstoß je Wohnung bundesweit bei rund 2,17 Tonnen – rund 400 kg pro Jahr mehr als in Berlin. „Dank der Klimaschutzvereinbarungen sind die Berliner Wohnungsunternehmen dem Bund beim Klimaschutz um fünf Jahre voraus“, fasste Kern zusammen. Der im Wohnungsbestand der Berliner BBU-Mitgliedsunternehmen mittlerweile erreichte hohe Modernisierungsstand sei hierfür eine wesentliche Ursache.

Quelle:
JAHRESPRESSEKONFERENZ BERLIN
des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e. V. (BBU)
am Donnerstag, den 10. Mai 2012

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