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EnEV 2012 = höhere Baukosten + höhere Mieten

Böse Überraschung

Nun wird so langsam die Katze aus dem Sack gelassen. Endlich kursieren die ersten Zahlen, die uns zeigen, wie das Bauen durch die EnEV immer mehr verteuert wird: „Experten schätzen, dass durch die neuen verschärften Auflagen Bauherren mit Mehrkosten von jährlich einer halben Milliarde Euro rechnen müssen. Dadurch müssen sich auch Mieter neu erbauter Wohnungen auf höhere Mieten einstellen.“ Quelle: Modernus 30.04. (Verivox 12.04.), vermutlich erstmals in der „Tageszeitung“

EnEV 2012 = EnEV 2013 = EnEV 2014?

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Kategorien:Baukosten, EnEV, Wohnkosten Schlagwörter: , , ,
  1. 14.05.2012 um 09:36

    „Mitte April ging ein Raunen durch die Fachwelt in Deutschland: Die EnEV 2012 wird erst 2013 kommen, so das Gerücht, das bis heute nicht bestätigt ist, das aber, wenn man den parlamentarischen Weg bedenkt, den ein solches Gesetz gehen muss, durchaus seine Richtigkeit haben kann. Sei‘s drum! Der folgende Beitrag gibt Planern, Investoren und Bauherren Auskunft über die deutschen EnEV-Ziele bis hin zur Planungs- und Baupraxis; und Antworten auf viele Fragen, die derzeit für die Planer fachlich im Raum stehen: Wann kommt die nächste EnEV wirklich? Ab wann gilt sie? Welche Änderungen und Verschärfungen stehen an? Worauf sollten sich Berater und Planer einstellen? Eines ist jenseits aller Fragen sicher: Die EnEV ist keine rein deutsche Angelegenheit, sondern sie ist eingebettet in die europäischen Vorgaben, die deshalb hier ebenfalls ausgebreitet werden.“

    Kommt die EnEV 2012 erst 2013?
    Sie verbindet europäische Vorgaben mit deutschen Zielen
    Deutsches IngenieurBlatt, 05I12, S. 20
    http://www.schiele-schoen.de/schieleschoendata/files/divers/originals/dib_05-12_20.pdf

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  2. 03.05.2012 um 06:36

    Vorgänger Beiträge zu „EnEV 2012“

    EnEV 2012 Entwurf (02.11.2011)
    https://baufuesick.wordpress.com/2011/11/02/enev-2012-entwurf/

    EnEV 2012 = EnEV 2013 = EnEV 2014? (01.03.2012)
    https://baufuesick.wordpress.com/2012/03/01/enev-2012-enev-2013-enev-2014/

    Wahnsinn: EU Zwangssanierung = dem Michel an den Kragen (25.03.2012)
    https://baufuesick.wordpress.com/2012/03/25/wahnsinn-eu-zwangssanierung-dem-michel-an-den-kragen/

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  3. 30.04.2012 um 17:31

    Welche Studien meinen diese Experten?
    Diese hier?

    Wärmebedarf, Wärmeverbrauch, Wärmeschutz
    – von falschen Berechnungen, richtigen Zahlen und
    einer Verordnung, vor der man sich schützen sollte
    03.12.2011
    https://baufuesick.wordpress.com/2011/12/03/warmebedarf-warmeverbrauch-warmeschutz/

    Haus & Grund Sachsen
    Studien bestätigen: Die energetische Sanierung von Eigenheimen und Mehrfamilienhäusern rechnet sich nicht!
    04.07.2011
    https://baufuesick.wordpress.com/2011/07/04/energetische-sanierung-rechnet-sich-nicht

    GdW und BSI gegen Sanierungs-Abzocke
    Wege aus dem Vermieter-Mieter-Dilemma – GdW präsentiert Studie zur energetischen Sanierung
    [Download-Links am Ende des Artikels!]
    30.03.2011
    https://baufuesick.wordpress.com/2011/03/30/gdw-und-bsi-gegen-sanierungs-abzocke/

    DAI warnt vor unwirtschaftlicher Sanierung
    „Die unreflektierte energetische Sanierung von Gebäuden nach den Vorgaben der EnEV und des EEWärmeG kann sich als gefährliche Haftungsfalle erweisen. Die ersten Planer sind bereits in die Haftung genommen worden, da sich die Sanierung für den Bauherrn nicht gerechnet hatte“
    14.12.2010
    https://baufuesick.wordpress.com/2010/12/14/dai-warnt-vor-unwirtschaftlicher-sanierung/

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  4. Ein Wutbürger, der noch nicht das Gehirn abgeschaltet hat
    30.04.2012 um 16:50

    Es gibt aber auch Experten, die sich richtig gut Gedanken um unser Geld machen. Genauer gesagt: darum, wie wir es schneller los werden – in Bestandsgebäuden. Damit auch da die Mieten steigen. Immerhin ist der Anteil im Vergleich zum Neubausektor bedeutend höher. Ein guter Grund, für unsere Öko-Diktatoren, hier die Forderungs-Keule zu schwingen.

    „NABU fordert Nachbesserungen bei Gebäudesanierung -Studien zeigen Potenzial auf
    Tschimpke: Höhere Anforderungen an Alt- und Neubauten sind wirtschaftlich

    Berlin – Aus Sicht des NABU wird die Bundesregierung ihre Klimaziele nicht erreichen, wenn bei der Gebäudesanierung nicht erheblich nachgebessert wird. Bis 2050 sollen laut Energiekonzept alle Gebäude in Deutschland klimaneutral sein. Einen ersten wichtigen Beitrag soll die Senkung des Wärmebedarfs in Gebäuden bis 2020 leisten. Wie dieses Ziel jedoch umgesetzt werden soll, ist auch nach Bekanntwerden des neuen Entwurfs für die Energieeinsparverordnung (EnEV) völlig unklar. „Unter dem Vorwand höhere Anforderungen an Neu- und Altbauten seien unwirtschaftlich, torpediert die Regierung die selbst gesteckten Ziele bei der energetischen Gebäudesanierung“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

    Das Argument, höhere Anforderungen an Neu- und Altbauten seien unwirtschaftlich, lässt der NABU deshalb nicht gelten. Gestützt wird diese Sicht von Studien, die im Auftrag des Bundesbauministeriums selbst erstellt wurden. So kommen die beauftragten Institute zu dem Ergebnis, dass die Erhöhung der Anforderungen an Neu- und Altbauten um 30 Prozent gegenüber der EnEV 2009 wirtschaftlich sind. Denn trotz höherer Anfangsinvestitionen rechnen sich Investitionen aufgrund steigender Energiepreise in einen höheren energetischen Standard über die Lebensdauer von Gebäuden und Bauteilen. „Der anspruchslose EnEV-Entwurf legt die Vermutung nahe, dass die Studienergebnisse wissentlich ignoriert wurden“, so Ulf Sieberg, NABU-Experte für Energieeffizienz und Gebäudesanierung.

    Der NABU fordert daher vom Bauministerium die Ergebnisse der Studien umgehend zu veröffentlichen und den EnEV-Entwurf nachzubessern. „Ohne zusätzliche Anstrengungen beim Fördern und Fordern wird das Energiekonzept der Bundesregierung nicht aufgehen“, so Sieberg. Dies belegt ein Gutachten der Prognos AG im Auftrag des NABU. Dazu sei neben dauerhaft zinsgünstigen Krediten, Zuschüssen und Steueranreizen für Hauseigentümer auch die Verschärfung der EnEV 2012 nötig. Denn der finanzielle Förderbedarf würde zu groß, sollten die Sanierungsanstrengungen allein aus Fördermitteln gedeckt werden. „Wir reden schon bald über einen Finanzierungsbedarf von neun Milliarden Euro. Angesichts der derzeit zur Verfügung stehenden Fördermittel in Höhe von 1,5 Milliarden Euro und des andauernden Streits über ein paar hundert Millionen Euro für steuerliche Anreize zur Gebäudesanierung eine völlig unrealistische Summe“, so Sieberg.“

    NABU, 25.04.2012
    Für Rückfragen: Ulf Sieberg, NABU-Energieexperte

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  1. 13.04.2013 um 12:56
  2. 22.02.2013 um 17:35
  3. 10.01.2013 um 20:30
  4. 29.09.2012 um 09:07
  5. 28.09.2012 um 20:22
  6. 16.05.2012 um 16:54

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