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Deutschland verblödet: 87% glauben an „Energiewende“?

„Deutschland 2020: In immer mehr Wohnhäusern wird benötigter Strom selbst produziert: durch Mini-Kraftwerke im Keller oder Solarzellen auf dem Dach. Windräder bestimmen vielerorts das Landschaftsbild und auch in unseren Nachbarländern wurden weitere Atomkraftwerke abgeschaltet. So zumindest sehen die Bundesbürger die energetische Zukunft. Insgesamt 87 Prozent der Deutschen glauben an den Wandel hin zu mehr Umweltbewusstsein durch den Ausbau regenerativer Energien. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 1.000 Bundesbürgern im Auftrag des Öko-Energieversorgers LichtBlick.“

Aus den Antworten (Grafik anklicken):
„Es wird viel mehr Wohnhäuser geben, die Energie erzeugen,…. 55%
In D. wird schon über die Hälfte des verbrauchten Stroms aus erneuerbaren Energien … gewonnen. 39%“
[Die %-Zahlen geben die Antworten wider.]

Quelle: Lichtblick
17.04.3012
Umfrage zur Energiewende 2020:
87 Prozent vom erfolgreichen Wandel überzeugt
http://www.lichtblick.de/h/medien_358.php?id_rec=229

„Die Kernenergie verminderte ihren Beitrag zur Energiebilanz der ersten sechs Monate um 15 Prozent. Nach Inkraftsetzung des Moratoriums Mitte März verringerte sich die Stromerzeugung aus Kernenergie um 36 Prozent. Der Anteil der Kernenergie am Primärenergieverbrauch sank auf 9,3 Prozent und damit erstmals seit 25 Jahren in den einstelligen Bereich.

Die erneuerbaren Energien legten im ersten Halbjahr insgesamt um 1,6 Prozent zu. Während die Windkraft ihren Beitrag um rund 13 Prozent steigerte, sank der Beitrag des Wassers (ohne Pumpspeicher) um knapp 10 Prozent. Die Fotovoltaik verzeichnete weiterhin kräftige Zuwachsraten im hohen zweistelligen Bereich. Der Anteil aller erneuerbarer Energien am gesamten Energieverbrauch stieg leicht an und betrug zur Jahresmitte 10,2 Prozent.“

Quelle: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen e.V.
01.08.2012

„Der inländische Bruttostromverbrauch verzeichnete 2011 ebenfalls einen Rückgang, der mit 0,3 Prozent allerdings gering ausfiel. Insgesamt wurden 2011 in Deutschland 608 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) Strom verbraucht. Das war der niedrigste Wert seit 2005. Deutlich stärker sank dagegen die Bruttostromerzeugung. Sie erreichte insgesamt 614,5 Mrd. kWh, das waren 2,2 Prozent weniger als 2010. Dem Rückgang der Kernenergie um über 23 Prozent standen ein Anstieg der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien um fast ein Fünftel sowie aus Braunkohle um knapp 5 Prozent gegenüber. Im grenzüberschreitenden Stromaustausch verringerte sich der Ausfuhrüberschuss im Vergleich zum Vorjahr von 18 Mrd. kWh auf 6 Mrd. kWh.“

Quelle: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen e.V.
05.03.2012

Aus: Energiebilanz der Bundesrepublik Deutschland 2009, 1000 t SKE
(1.000 tSKE = 8,14 Mio. kWh)

Strom Einfuhr = Energieaufkommen im Inland abzgl. Ausfuhr = Primärenergieverbrauch im Inland

4 983 – 6 743 = -1 760

(Zum Vergleich: Kernenergie: 50.224 Primärenergieverbrauch im Inland)

Endenergieverbrauch Strom = 60.825

von insgesamt 296.573 Endenergieverbrauch

von insgesamt 458.177 Primärenergieverbrauch.

Endenergieverbrauch vom Primärenergieverbrauch = 64,7%

Endenergieverbrauch Strom vom Endenergieverbrauch gesamt = 20,5%

Stromverbrauch vom Primärenergieverbrauch = 20% von 65 % = 13,3%.

„In D. wird schon über die Hälfte des verbrauchten Stroms aus erneuerbaren Energien … gewonnen.“

Ergo: mit 50% von 13% stemmen wir Muttis „Energiewende“.

Hurra!

Die Rettung naht.

***

Umfrage zu Osterhase & Weihnachtsmann 2012:
Nur 13 Prozent sind von der Existenz überzeugt
– der Rest findet’s aber charmant.

***

Da wäre noch ein kleines Problemchen.

AGEB: Energieflussbild 2010

Deutschland importiert 73% der Energie. Und auf dem Wege von der Primärenergie werden rd. 36% der Energie (170,1) verballert. Ungefähr so viel, wie Haushalte (28,5%) und Verkehr (28,2%) zusammen an Endenergie verbrauchen. Na, egal. Hauptsache, wir haben mal wieder eine Wende.

Quelle:
„Energieflussbild 2010 für die Bundesrepublik Deutschland, in Mio. t SKE.
Der Anteil der erneuerbaren Energieträger am Primärenergieverbrauch liegt bei 9,4 %.
Alle Zahlen vorläufig/geschätzt.
1 Mio. t SKE = 29,308 Petajoule (PJ)
Quelle: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen 07/2011“

  1. Hartwig Devermann
    18.02.2016 um 10:02

    Im Endeffekt haben wir doch alle selber Schuld. Man hat die Geister hervorgerufen , und niemand will es jetzt stoppen, weil man so schön Geld daran verdienen kann.
    Manches muss man sich auf der Zunge zergehen lassen , was dem `normalen Bürger`für ein Unsinn erzählt wird , und man hat auch noch sofort Lösungen parat.
    Nach der `Neuen Mathematik`kommen nur 1,4 Tonnen CO² aus dem Schornstein eines Kohlekraftwerkes – pro SEKUNDE. Tonnen ist gar keine Gewichtseinheit mehr, dieses CO² klatscht auch nicht sofort auf den Boden, und es liegen keine 30-40 Millionen Tonnen CO² in der Nähe eines Braunkohle kraftwerkes , Nein dieses CO² zieht sofort in die Arktis und schmilzt Gletscher oder erwärmt die Ozeane. Joule würde sich im Grab umdrehen. Um die selbe Menge Wasser zu erwärmen, fehlt der Luft zwar die 4000 fache Wärmemenge ( Joule) aber das ist ja egal. Beim Eis liegt es ähnlich. Aber schon das Problem wieviel Energie verbraucht es eigentlich, um pro Sekunde einen Kleinwagen aus einem Schornstein zu bekommmen, denkt niemand drüber nach , aber behaupten kann man es ja mal.
    Und alle Pflanzen haben ein Verbrauchsverbot von fossilem CO² . Das ist die bescheuerste Story, die dann auch noch jeder glaubt . 550 Gt natürlichem CO² ( das jährlich emitiert wird) stehen 30 Gt anthropogenem CO² gegenüber – nach oben erwähnter Rechenart. Und dieses CO² verweigern Pflanzen, Wir können zwar Quadratmeilen Urwald plattmachen um Palmöl also `Biodiesel` was widerum CO² wird verbrennen , das ist klimaneutral – aber normaler Diesel, der verbleibt in der Atmosphäre….. Wir sind doch gaga.

    Und wer sich da schon keine Gedanken macht , der interessiert sich auch nicht für Energieversorgung, oder Haussanierung. Da denkt man dann auch nicht drüber nach, und es kommt zu all den netten Schildbürgerstreichen, die man hier überall liest.

    Und selbstverständlich bezahlt es immer der `kleine Mann`, er will es ja so. Nur dumm das die anderen 13% diesen Mist mitmachen müssen. Aber das nennt sich Demokratie.

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  2. Hartwig Devermann
    17.02.2016 um 11:16

    Der deutsche Michel lässt sich doch Alles erzählen und vorrechnen. Da der Michel aus einer Autonation kommt , denkt der immernoch , das man Kraftwerke fahren kann wie Autos, aber solange man technisch keine Speicherung hinbekommt, laufen alle Kraftwerke mit – alle.
    Und je mehr EE`s um so mehr Kraftwerke werden auch benötigt. Sieht man schön in Niedersachsen. einem Bundesland das mit EE`s nur so gepflastert ist, aber es wurden in den letzten Jahren im Norden neue fossile Kraftwerke gebaut- nun entsteht in Emshaven ( NL) das größte Kohlekraftwerk der Welt, Ja genau an der Nordseeküste, wo doch die vielen Offshore Anlagen hinkommen. Und je mehr Hirnis Ökostrom bestellen für ihren Haushalt, um so mehr Backup aus fossilen KKW muss bereitgestellt werden. Da ligt das Dilemma im Schildbürgerstreich Energiewende. Wie oben erwähnt sind Kraftwerke schwerfällig, müssen aber als schnelle Eingreiftruppe herhalten, das geht nur mit nochmehr KKW`s, damit das Netz nicht zusammenbricht.

    Es glauben also genauso die an eine Energiewende, die nichts von Energiewirtschaft verstehen – 87 %.
    Ich sag immer , wenn die Menschen genau die Funktionsweise ihres Kühlschranks kennen würden , würden die sich auch nicht den Mist vom menschgemachten Klimawandel erzählen lassen. Mit Luft lässt sich kein Wasser erwärmen, oder Eis schmelzen, und mit ein paar CO² Mölekülen mehr schon mal gar nicht.

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  3. 07.05.2012 um 18:50

    BDEW zum Winter-Bericht der Bundesnetzagentur:
    Analyse belegt dringenden Handlungsbedarf beim Netzausbau

    Wichtige Klarstellung: Engpass nicht auf Spekulationen zurückzuführen / BDEW will weitere Vorschläge zur Stabilisierung der Versorgung unterbreiten

    Berlin, 7. Mai 2012 – „Der Bericht der Bundesnetzagentur zeigt zum ersten Mal konkret, dass sich das Stromversorgungssystem im Winter in einem sehr angespannten Zustand befunden hat. Bei der Gasversorgung gab es insbesondere lokale Ungleichgewichte“, erklärte Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), in einer ersten Stellungnahme zum Bericht der Bundesnetzagentur, die den „Zustand der leitungsgebundenen Energieversorgungen im Winter 2011/2012“ untersucht hat. „Die Analyse belegt, dass die Rahmenbedingungen für den Ausbau der Strom- und Gasnetze dringend weiter verbessert werden müssen. Der Bericht sollte daher erneut Anlass für alle Beteiligten sein, den Ausbaustand der wichtigsten Strecken rasch zu überprüfen. Der Ausbau der in dem Bericht besonders hervorgehobenen Leitungen ist existentiell für die Versorgungssicherheit in Deutschland. Darüber hinaus muss der Gesetzgeber auf der Grundlage der Erfahrungen im vergangenen Winter die Prioritätensetzung bei Engpässen deutlicher regeln“, betonte Müller.

    Der Bericht der Behörde weise mit Blick auf die zunehmenden Netzengpässe auf eine stark wachsende Zahl von Eingriffen in Netze und Stromerzeugungsanlagen zur Stabilisierung hin. Dieser zu beobachtende Anstieg ist laut Hildegard Müller beunruhigend: „Auch wenn die meisten Ereignisse, in denen in das Energieversorgungssystem eingegriffen werden musste, eher regionale Auswirkungen hatten, wurden jedoch fünf Situationen identifiziert, die für die Stromversorgung bundesweit bedrohlich waren und nur mit erheblichem Aufwand in den Griff zu bekommen waren. Schon jetzt ist klar, dass zur Stabilisierung der Versorgungssicherheit konventionelle und erneuerbare Erzeugung abgestimmt beitragen müssen.“

    Müller: „Eine wichtige Klarstellung ist für die Branche, dass die besonders kritische Situation Anfang Februar nicht durch Börsenspekulationen veranlasst wurde, sondern einer ganzen Reihe anderer Ursachen zuzuschreiben ist. Die Bundesnetzagentur stellt dazu selbst fest, dass sie diese im Vorfeld nicht habe absehen können.“ Der BDEW werde bald eine ausführliche Bewertung des Berichts der Bundesnetzagentur vornehmen und weitere Vorschläge zur Stabilisierung der Versorgung unterbreiten.

    Presseinformation
    BDEW, 07.05.2012

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  4. 07.05.2012 um 09:02

    Eine PM der Deutschen Umwelthilfe verdeutlicht, was wir unter der Merkelschen „Energiewende“ zu verstehen haben: die Kosten trägt der „kleine Mann“, die Industrie wird beschenkt. Das ist wie beim Strompreis: alles, was kostet, zahlt der Michel.

    Solarausstiegsgesetz: Letzte Ausfahrt Bundesrat

    Deutsche Umwelthilfe fordert Länderkammer auf, am kommenden Freitag wegen des Gesetzes zur Beschränkung der Photovoltaik in Deutschland den Vermittlungsausschuss einzuberufen – EEG-Umlage wird für private Haushalte und Gewerbe teurer, weil die Regierung es zulässt, dass sich immer mehr Industriebetriebe aus der Umlage verabschieden – Solararbeitslose sind die Arbeitslosen der Minister Rösler und Röttgen

    Berlin, 4. Mai 2012: Die Photovoltaikindustrie in Deutschland durchlebt ihren größten Boom und ihre erste existenzielle Krise. Und zwar beides gleichzeitig. Die Krise ist mindestens in Teilen hausgemacht von den Ministern Philipp Rösler (FDP) und Norbert Röttgen (CDU). Darauf hat die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) hingewiesen und gleichzeitig den Bundesrat aufgerufen zu dem im Bundestag bereits verabschiedeten Gesetz zur Einschränkung der Solarförderung und Deckelung des Photovoltaik-Ausbaus den Vermittlungsausschuss mit dem Ziel einzuberufen, das Gesetz grundlegend zu überarbeiten. Der Bundesrat entscheidet am kommenden Freitag (11. Mai) über das Gesetz.

    Insbesondere fordert die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation, die in dem Gesetz vorgesehene drastische Absenkung des Zubaus der Photovoltaik auf nur noch 900 bis 1.900 Megawatt pro Jahr bis 2017 aufzuheben. Außerdem müsse sich die Höhe der Vergütungskürzungen eng an die Kostenentwicklung der Solarmodule anlehnen und dürfe diese nicht – wie insbesondere in diesem Jahr vorgesehen – deutlich übertreffen. Die Anlagenvergütungsklassen und ihre Vergütungssätze müssten überarbeitet und die Fördergrenze von 10 MW ersatzlos gestrichen werden. Auch das so genannte Marktintegrationsmodell werde seinen Zweck verfehlen und müsse aufgegeben werden.

    „Was Rösler und Röttgen durch den Bundestag gepaukt haben, könnte sich schnell zum nächsten Ausstiegsgesetz entwickeln – aber diesmal geht es nicht um gefährliche Atomkraft, sondern um eine Zukunftstechnologie“, sagte DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. Resch erklärte, die Krise der Photovoltaikindustrie trage auch Elemente einer Konsolidierungskrise, die schnell wachsende Branchen regelmäßig erlitten, insbesondere, wenn starker Druck über internationale Preiskämpfe bei gleichzeitig großen Überkapazitäten aufgebaut würde. „Das alles ist hier auch der Fall, aber zu einer umfassenden Existenzkrise wurde das Ganze erst durch den Versuch der schwarz-gelben Koalition, auf Basis falscher Behauptungen diese Zukunftstechnologie regelrecht außer Landes zu treiben“. Die Frage sei nicht, ob die Solarindustrie eine Zukunft habe, sondern ob Deutschland dabei bleibe.

    Resch nannte es „vollkommen undenkbar, dass eine Bundesregierung im Fall unter Druck geratener eingesessener Industrien wie der Stahl-, Aluminium- oder Kupferindustrie einfach die Hand in den Schoß legen würde oder gar die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Handstreich zerstört.“ Genau das tue die schwarz-gelbe Koalition aber im Fall der Photovoltaik. Ohne die hektische, zusätzliche Verschlechterung der Förderbedingungen und die Deckelung auf einen Bruchteil des gegenwärtigen Zubaus sähe Resch durchaus Chancen, dass sich die Branche wenigstens zu Teilen zurückmelden würde. Der DUH-Geschäftsführer erinnerte daran, dass das Traditionsunternehmen Wacker Chemie soeben erst im sächsischen Nünchritz eine neue Fertigung für Polysilizium mit 500 neuen Mitarbeitern in Betrieb genommen habe. Auch in anderen Gliedern der Wertschöpfungskette gebe es mittelfristig gute Chancen für die deutsche Photovoltaikindustrie, gegen die Konkurrenz aus Fernost zu bestehen. Der US-amerikanische Hersteller von Dünnschicht-Solarmodulen First Solar sei durch die Begrenzung der Förderung auf Anlagen unter 10 Megawatt regelrecht außer Landes getrieben worden. Resch: „Die Arbeitslosen in Frankfurt/Oder sind die Arbeitslosen von Rösler und Röttgen“.

    Die Leiterin Klimaschutz und Energiewende der DUH, Cornelia Ziehm, beklagte, dass die Bundesregierung es zulasse, dass sich immer mehr industrielle Stromverbraucher über die so genannte Besondere Ausgleichsregelung aus der EEG-Umlage verabschieden. Dadurch steige massiv die EEG-Umlage für Endverbraucher, nicht privilegierte Industrie, Handel und Gewerbe, was anschließend wiederum von der Regierung und manchen Verbraucherschützern der Photovoltaik angelastet werde. „Die Energiewende kann nur gelingen, wenn sich alle beteiligen und nicht die einen für die anderen mitzahlen.“ Skandalös seien auch die Regelungen zur so genannten Eigenerzeugung in Kraftwerken der Industrie, die ebenfalls von der EEG-Umlage befreit seien. Eine Übergangsklausel im EEG 2012 habe sogar dazu geführt, dass alte, schmutzige Kohlekraftwerke mit schlechtem Wirkungsgrad wieder in Betrieb genommen worden seien. So verkaufte die RWE AG Block 3 ihres Altkraftwerks Ensdorf an ihre Tochter VSE AG. Die VSE AG verpachtete das Kraftwerk dann an die Saarstahl und Saarschmiede, die wiederum die VSE mit der Betriebsführung beauftragte – und fertig war die Eigenerzeugung. Sie erspart den Konstrukteuren dieses Modells jährlich 25 Millionen Euro EEG-Umlage, die nun die normalen Stromkunden bezahlen müssen. Anfragen der DUH zu diesem Fall bei der Bundesnetzagentur bleiben seit Monaten ohne Antwort. Ziehm: „Besondere Ausgleichsregelung und Eigenstromerzeugung ergeben in diesem Jahr einen Umverteilungseffekt von über vier Milliarden Euro. Er wird nach den neuen Regelungen weiter wachsen, aber nicht einmal die Bundesregierung weiß, in welche Höhe. Sie fährt dabei im Blindflug.“ Für den Fortgang der Energiewende sei die unnötige Erhöhung der EEG-Umlage hochgefährlich, weil es ein Ziel der Energiewendegegner sei, die Transformation des Energiesystems als unbezahlbar darzustellen.

    Kanzlerin Angela Merkel hatte bereits 2011 erklärt, die Umlage dürfe nicht über 3,5 Cent pro Kilowattstunde (Ct/kWh) steigen. In diesem Jahr liegt sie bei 3,592 Ct/kWh. Ohne die Besondere Ausgleichsregelung, also bei Verteilung der Umlage auf alle Endabnehmer von Strom in Deutschland, die ihren Strom nicht selbst erzeugen, läge der Wert hingegen nach ersten Prognosen bei nur mehr 2,39 Ct/kWh. An die Betreiber von Photovoltaikanlagen wurden 2011 etwa 47,5 Prozent der Umlage ausgezahlt.

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  5. 26.04.2012 um 18:11
  6. 24.04.2012 um 18:59

    „Vielen Hausbesitzern sind die enormen Einsparpotenziale in ihren Häusern nicht bewusst. Wer jedoch nicht an eine energieeffiziente Sanierung denkt, verschenkt Geld und Energie. Das macht sich auch am bundesweiten Energieverbrauch bemerkbar, denn die deutschen Haushalte verbrauchen insgesamt mehr Endenergie als die gesamte Industrie oder der Verkehrssektor. Mit knapp 30 Prozent liegen die privaten Haushalte an der Spitze der Energieverbraucher.“ gab in einer Pressemitteilung vom 11.06.2008 die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) an, die nach wie vor in nicht korrigierter Fassung online ist. …

    http://download.dimagb.de/docs/bumann/Die_Unschuld_der_Haushalte.pdf

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  1. 12.02.2013 um 19:08
  2. 06.06.2012 um 18:55
  3. 20.05.2012 um 10:11
  4. 08.05.2012 um 07:03

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