Startseite > Energieeinsparung, Experten, Wirtschaftlichkeit > Sanierungs-Propaganda: schalten Sie Ihr Gehirn ab!

Sanierungs-Propaganda: schalten Sie Ihr Gehirn ab!

Hokus, pokus, sparibus. Wirtschaftlichkeit ist kein Muss.

„Andere Vorteile einer Sanierung, etwa der höhere
Wohnkomfort, das schönere Aussehen und die persönliche Energiewende
können die Wirtschaftlichkeit sogar in den Hintergrund rücken lassen”

Claudia Rist vom Landesprogramm Zukunft Altbau
des Umweltministeriums Baden-Württemberg
„Der Hausbesitzer erhält mit einer guten Sanierung
sowohl wohltuende warme Wände und Fußböden
als auch Kosteneinsparungen, mit denen die Investition
bezahlt werden kann.”

Sanierungsmaßnahmen nur danach zu beurteilen,
ob sie sich finanziell rechnen, wäre daher zu kurz gedacht.
Bei einer neuen komfortablen Küche will das ja auch niemand erreichen.“

Dr. Volker Kienzlen von der Landesenergieagentur KEA

Zitat von der Propaganda-Plattform: „Zukunft Altbau informiert Wohnungs- und Hauseigentümer neutral über den Nutzen energieeffizienter Altbaumodernisierung und über Fördermöglichkeiten. Das Programm des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg hat seinen Sitz in Stuttgart und wird von der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA) umgesetzt.“

„Unsanierte Altbauten sind häufig Energiefresser und bieten außerdem wenig
Wohnkomfort. Wie Hausbesitzer beim Sanieren richtig vorgehen sollten, zeigen
unsere Bauprofis in den firmenneutralen Beratungsgesprächen.“

Claudia Rist in einer Pressemitteilung vom 16.01.2012

Weitere propagandistische literarische Kostbarkeiten finden Sie auf  www.zukunftaltbau.de

***

„15 Hütet euch vor den falschen Propheten; sie kommen zu euch wie (harmlose) Schafe, in Wirklichkeit aber sind sie reißende Wölfe. 16 An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Erntet man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen? 17 Jeder gute Baum bringt gute Früchte hervor, ein schlechter Baum aber schlechte. 18 Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte hervorbringen und ein schlechter Baum keine guten. 19 Jeder Baum, der keine guten Früchte hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen. 20 An ihren Früchten also werdet ihr sie erkennen.“

Matthäus, Kapitel 7

Advertisements
  1. 20.04.2012 um 18:20

    gemeinsame Presseinfo

    von HDB und ZDB

    30.01.2012

    Energie-Einsparverordnung: Novellierung mit Augenmaß erforderlich

    Mehr Flexibilität bei Bestandsgebäuden
    Keine weitere Verschärfung im Neubau

    „Wir unterstützen die klimapolitischen Ziele der Bundesregierung. Leider hat aber die Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009 ihre Ziele verfehlt. Die energetische Modernisierung des Gebäudebestands verharrt mit einer Modernisierungsquote von unter einem Prozent auf einem völlig unzureichenden Niveau. Bei der jetzt anstehenden Novellierung müssen die starren Anforderungen der EnEV 2009 deutlich flexibler werden, um die zur Erreichung der klimapolitischen Ziele der Bundesregierung erforderliche Sanierungsquote von drei Prozent bis 2050 zu erreichen.“ Dies erklärten Dr.-Ing. Hans-Hartwig Loewenstein, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB), und Prof. Dipl.-Kfm. Thomas Bauer, Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, heute in Berlin.

    Die EnEV berücksichtige nicht spezifischen Belange des einzelnen Bauwerks und stelle damit die Wirtschaftlichkeit und somit auch die Nachhaltigkeit vieler Maßnahmen im Gebäudebestand in Frage, kritisierten Loewenstein und Bauer. Die geforderten großen Dämmstoffdicken zögen aufwendige bauliche Details nach sich und führten zu Einbußen an gestalterischer Qualität. Die Anforderungen der EnEV 2009 an die Gesamtenergieeffizienz des Gebäudes könnten zudem nur durch Kombination zusätzlicher Wärmedämmung der Gebäudehülle mit Installation aufwendiger haustechnischer Anlagen erfüllt werden.

    Loewenstein weiter: „Vor dem Hintergrund des erzwungenen Umfangs der Maßnahmen verzichten viele Eigentümer bewohnter Gebäude gänzlich auf eine energetische Modernisierung. Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle sind nach EnEV zwar möglich, jedoch sind hierbei noch höhere Anforderungen an die Wärmedämmung einzelner Bauteile als bei einer Gesamtmaßnahme einzuhalten.“

    Bauer ergänzend: „Für eine Förderung der energetischen Gebäudemodernisierung und damit einer Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudebereich wäre eine nochmalige Anhebung der Anforderungen mit Sicherheit der falsche Weg. Vielmehr ist eine Flexibilisierung der Anforderungen an Bestandsgebäude notwendig, die auch eine schrittweise energetische Modernisierung erlaubt. Dem Klimaschutz ist nicht gedient, wenn die EnEV-Anforderungen weiterhin eine unzureichende Modernisierungsquote von unter einem Prozent bewirken, so dass im Jahr 2050 erst ein Drittel des Gebäudebestandes energetisch modernisiert sein würde.“

    Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes und der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie fordern zudem als notwendigen Impuls für die energetische Gebäudemodernisierung eine steuerliche Abschreibung analog der Denkmal-AfA, um die Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen zu verbessern. Die Anforderungen an neue Gebäude bedürfen nach Auffassung der beiden Verbände hingegen keiner Korrektur. Hier müsse es weiterhin der Entscheidung des Bauherren und seiner Fachplaner vorbehalten bleiben, ob durch eine noch höhere Energieeffizienz eine insgesamt größere Nachhaltigkeit des Gebäudes erreicht werden könne. Da die Lebenszyklen haustechnischer Anlagen wesentlich kürzer als der Lebenszyklus der Gebäudehülle seien, sollte eine Novelle der EnEV 2009 den Nachweis bei der Gebäudeenergieeffizienz dahingehend modifizieren, dass die Energieeffizienz der Gebäudehülle unabhängig von der jeweiligen Haustechnik betrachtet werde.

    Gefällt mir

  1. 05.07.2012 um 18:45

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: