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SWR: Kosten und Nutzen der Wärmedämmung

Viel Geld für wenig Nutzen? (Video)

Kosten und Nutzen der Wärmedämmung – Odysso – SWR

Bei youtube.
Hochgeladen von ARD am 23.09.2011
Unten: eingebettetes Video.
Dauer: 4:25

„Das Einfamilienhaus ist der Traum der meisten Deutschen. Doch so viel eigenes Heim, birgt auch ein Problem: Zu viel Energie verpufft. Was bringt die energetische Sanierung von Einfamilienhäusern für die Energiewende?“ (ebenda)

Quelle

Zitat: „Vorsicht mit den Versprechungen der Bau- und Heizungsindustrie.“

Fassade: 15.000-20.000 Euro – 60% – 15%

Kellerdecke: 2.000-3.000 Euro – 10% – 5%

Dachdämmung: 20.000 Euro – 20% – 10%

Fenster: 10.000 Euro – 10% – 4%

Heizung: 5.000 € – 30% – 13%

in summa: jede Menge – 130% – 47%

die erste Zahl: die herbei bzw. schön geredeten Einsparpotenziale
die zweite Zahl: die ernüchternde Realität

Danke, liebe alte Tante ARD.

Zum Video

Weiterführende Informationen:

  1. 04.12.2011 um 09:56

    Lieber Herr Müller, was soll nur der Pessimismus?
    Dass Sie zuviel Geld verballern und die Amortisation nicht erleben, ist doch völlig Wurscht. Wir müssen doch das Klima retten – und da darf es schon gestattet sein, das Gehirn auszuschalten und sich von der Propaganda von Staat (Handlanger) und Industrie (Strippenzieher) berieseln und einlullen zu lassen.

    Meine Empfehlung, um die Durchschnittstemperatur in Honolulu in 2020 um 0,025°C zu senken:

    1. Mehr einsparen als verbrauchen
    http://www.richtigsanieren.de/info/wd/wdvswirtschaftlichkeit.htm

    2. Oder wenigstens 50-90% einsparen, ggf. auch 100%
    http://www.richtigsanieren.de/info/wd/energieeinsparung.htm

    Liken

  2. Erich Müller
    03.12.2011 um 23:06

    Doch verrechnet 😦 – es ist auch schon spät …
    Es muss heissen:

    Ersparnis: 47% von 3000 EUR Verbrauchskosten machen 1410 EUR/Jahr eingespartes Geld im Jahr aus.

    Denn ich rechne ja die Steigerung der Energiepreise mit.
    – vielleicht kann dimagb das ja noch im Kommentar korrigieren –

    Liken

  3. Erich Müller
    03.12.2011 um 22:57

    OK, ich glaube keinen Versprechungen, aber die 47% Minimaleinsparung, die will ich haben!

    Hier ein real existierendes Beispiel:

    Um das geht es:
    Einfamilienhaus Bj. 1957, 120 Quadratmeter Wfl., doppelverglaste Fenster, verputzte und gestrichene Fassade, ansonsten Originalzustand ohne weitere Dämmungen – ok, der Dachboden ist proppevoll mit Zeugs und das isoliert gewaltig :-))

    Gasheizung, sep. Gastherme für Warmwasser, Gasherd. Strom für den Rest +
    2 sparsame Personen die hier gut leben.

    Derzeitiger Durchschnittsverbrauch:
    Gas: 17000 kWh/Jahr kosten 1200 EUR
    Strom 1200 kWh/Jahr kosten 290 EUR

    Verbrauchskosten von ca. 1500 EUR / Jahr derzeit.

    Ich rechne mal mit 3000 EUR / Jahr im Schnitt bei gleichem Verbrauch weiter, da die Energiepreise ja dauernd steigen.

    Hier wird gespart – das kostet erstmal die Investitionskosten um die Minimaleinsparung zu erreichen (s. Aufstellung oben)
    Fassade 15.000 EUR
    Kellerdecke 2000 EUR
    Dachdämmung? hier gibt es nur die Dämmung der obersten Geschossdecke damit der Dachboden endlich leer wird: 2000 EUR
    Fenster erneuern mit 3fach Verglasung 10.000 EUR
    Heizung: Gasbrennwertkessel mit Warmwasser und neue Leitungsverlegung: 8000 EUR

    minimal gerechnete Investitionskosten: 37.000 EUR

    ——
    Ersparnis: 47% von 1500 EUR Verbrauchskosten machen 1410 EUR/Jahr eingespartes Geld im Jahr aus.

    Amortisation: 37.000 EUR / 1410 EUR pro Jahr Ersparnis = 26 Jahre
    —————————————————————–

    Habe ich mich verrechnet? 26 Jahre bis wir wieder ins plus kommen? Sorry, so alt werden wir nicht – selbst schöngerechnet mit nur 18 Jahren Amortisationszeit könnten wir das Fest dann nur noch aus dem Pflegeheim begießen.

    Dabei habe ich die entgangene Verzinsung des Investitionskapitals (eh nicht vorhanden, da derzeit negativer Realzins alias Verlust herrscht) nicht mitgerechnet. Und auch nicht den Ärger mit Handwerkern, Lärm, Dreck und entgangene Lebensfreude.

    Ein befreundeter Architekt sagte mir, dass der Wert des Hauses im wesentlichen vom schön gelegenen Grundstück abhängt, die Wertsteigerung durch Modernisierungsmaßnahmen würde nicht nennenswert ins Gewicht fallen. Er empfahl mir, anstelle der Sanierung einen Abriss und Neubau – leider hänge ich an dem Kasten und in meinem Alter habe ich keinen Grund mehr für einen Neubau 😦

    Sie haben auch so ein Haus? Dann sind wir ja schon zu Zweit! Rechnen Sie nach und Urteilen Sie selbst.

    Wir jedenfalls werden jeden, der uns zu unsinnigen Sanierungsmaßnahmen zwingen will, zum TEUFEL jagen!

    Liken

  1. 26.01.2012 um 08:57
  2. 06.12.2011 um 08:55

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