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Die Inflation steht vor der Tür

Ob Import oder „Verbraucher“-Preise: alles wird teurer. Die Inflation kündigt sich an und marschiert Richtung 2,0%. Das dürfte an sich niemanden überraschen, wird es aber dennoch, wie z.B. der alljährliche „Wintereinbruch“ regelmäßig zur Winterzeit. Die Ursachen sind hinlänglich bekannt und

angekündigt worden ist das Elend bereits:

Massive Inflation droht ab 2012 (04.2010)
Inflation dank Merkel und Co. (09.2020)
Hurra, der Strom wird noch teurer (10.2010)
Energiepreise heizen Inflation an (11.2010).

Wenn es zu weiterer Nahrungsmittelverknappung kommt, weil unsere Klimaschutz-Idioten Biosprit herstellen wollen, wird dies nicht nur die Preise anheizen, sondern auch zu weiteren Unruhen führen. Tunesien und Ägypten waren der Auftakt und haben gezeigt, dass man das Volk nicht unendlich ausnehmen und knapp halten kann. Als nächstes ist Europa dran. Man darf gespannt sein, mit welchem Schwachsinn unsere Rettungsschirm-Aufspanner diesjahr die Volkswirtschaft zugrunde richten und dem deutschen Michel in die Tasche langen. Nachdem die Kfw Förderung inzwischen auf 50% gekappt wurde, droht in 2012 die neue „verschärfte“ Energieeinsparverordnung (EnEV 2012), damit Bauen und Wohnen noch teurer werden.

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Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes
Nr. 37 vom 27.01.2011
Verbraucherpreise im Januar 2011: Voraussichtlich + 1,9% gegenüber Januar 2010

WIESBADEN – Der Verbraucherpreisindex in Deutschland wird sich im Januar 2011 voraussichtlich um 1,9% gegenüber Januar 2010 erhöhen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, wird der Verbraucherpreisindex gegenüber Dezember 2010 saisonbedingt voraussichtlich um 0,5% sinken.

Wie schon im gesamten Verlauf des Jahres 2010 wird die Teuerungsrate auch im Januar 2011 maßgeblich durch starke Preiserhöhungen bei leichtem Heizöl und Kraftstoffen sowie bei Obst und Gemüse bestimmt. Hinzu kommen die von den Versorgungsunternehmen seit längerem angekündigten Preiserhöhungen für Strom.

Der für europäische Zwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex für Deutschland wird im Januar 2011 gegenüber Januar 2010 voraussichtlich um 2,0% steigen. Gegenüber Dezember 2010 sinkt der Index um 0,5%.

Die endgültigen Ergebnisse für Januar 2011 werden am 11. Februar 2011 veröffentlicht.

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Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes
Nr. 33 vom 26.01.2011
Importpreise Dezember 2010: + 12,0% gegenüber Dezember 2009

WIESBADEN – Der Index der Einfuhrpreise lag im Dezember 2010 um 12,0% über dem Vorjahresstand. Dies war nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) die höchste Jahresteuerungsrate seit Oktober 1981 (+ 13,7% gegenüber Oktober 1980). Im November 2010 hatte die Jahresveränderungsrate + 10,0% und im Oktober 2010 + 9,2% betragen. Gegenüber November 2010 stieg der Einfuhrpreisindex um 2,3%.

Energie war im Dezember 2010 um 34,2% teurer als im Dezember 2009. Gegenüber dem Vormonat stiegen die Preise für Energieträger um 7,7%. Dabei wies Rohöl mit + 36,5% die höchste Vorjahresveränderung auf (+ 10,1% gegenüber November 2010). Mineralölerzeugnisse waren im Vergleich zum Dezember 2009 um 33,8% teurer (+ 8,4% gegenüber November 2010). Die Rohgaspreise lagen um 31,2% über denen des Vorjahresmonats (+ 2,0% gegenüber November 2010).

Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse lag im Dezember 2010 um 9,2% über dem Stand von Dezember 2009 (+ 1,3% gegenüber November 2010).

Bei den übrigen Rohstoffen war Eisenerz um 98,4% teurer als im Dezember 2009. Gegenüber November 2010 stiegen die Preise um 1,4%. Die Importpreise für Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen lagen im Dezember 2010 um 29,7% über dem Niveau des Vorjahresmonats, gegenüber November 2010 stiegen sie um 1,4%. Für Nicht-Eisen-Metallerze mussten deutsche Importeure 37,9% mehr zahlen als im Dezember 2009, gegenüber November 2010 verteuerten sich Nicht-Eisen-Metallerze deutlich (+ 7,5%). Nicht-Eisen-Metalle und deren Halbzeug waren im Dezember 2010 im Vergleich zum Dezember 2009 um 32,4% teurer (+ 5,0% gegenüber November 2010). Für das zur Stahlerzeugung verwendete Nickel musste 51,3% mehr bezahlt werden als im Dezember 2009 (+ 3,7% gegenüber November 2010). Die Rohkupferpreise lagen um 41,4% über dem Vorjahresniveau und verteuerte sich um 10,8% gegenüber dem Vormonat. Rohaluminium war gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 24,2% teurer (+ 2,1% gegenüber November 2010).

Im Nahrungsmittelsektor lag der Einfuhrpreisindex für Rohkaffee im Dezember 2010 um 65,1% höher als im Dezember 2009 (+ 12,8% gegenüber dem Vormonat). Getreide kostete 56,7% mehr als im Dezember 2009 (+ 4,8% gegenüber November 2010). Für Rindfleisch war binnen Jahresfrist 12,1% mehr zu bezahlen (+ 3,1% gegenüber dem Vormonat). Die Preise für importierte Milch und Milcherzeugnisse lagen im Dezember 2010 gegenüber Dezember 2009 um 9,6% höher (+ 1,3% gegenüber November 2010).

Der Index der Ausfuhrpreise erhöhte sich im Dezember 2010 im Vergleich zum Dezember 2009 um 5,2%. Im November 2010 hatte die Jahresveränderungsrate + 4,5% und im Oktober 2010 + 4,3% betragen. Bezogen auf den Vormonat November 2010 stieg der Ausfuhrpreisindex um 0,8%.

Veränderungen im Jahresdurchschnitt 2010 gegenüber 2009 Im Jahresdurchschnitt 2010 lag der Index der Einfuhrpreise um 7,8% über dem Vorjahr (2009: – 8,6%). Dies war der höchste Anstieg gegenüber dem Vorjahr seit 2000 (+ 10,2% gegenüber 1999).

Prägend für den Index der Einfuhrpreise im Jahr 2010 war insbesondere die Preisentwicklung bei Rohstoffen wie Erdöl, Erdgas und Erzen sowie Halbwaren wie Mineralölerzeugnissen und Metallen.

Die Preise für Rohöl stiegen im ersten Drittel und im letzten Quartal des Jahres 2010 deutlich, erreichten aber im Jahresdurchschnitt nicht den Rekordindexwert des Jahres 2008. Sie lagen 2010 um 38,1% höher als 2009. Die Importpreise für Mineralölerzeugnisse entwickelten sich ähnlich. Im Jahresdurchschnitt 2010 lagen sie um 34,4% höher als ein Jahr zuvor.

Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse lag im Jahresdurchschnitt 2010 um 5,0% über dem Stand des Vorjahres (2009: – 5,2%).

Importiertes Erdgas war im Jahresdurchschnitt 2010 um 4,1% teurer als ein Jahr zuvor.

Für Erzimporte musste im Jahr 2010 durchschnittlich fast 36% mehr bezahlt werden als ein Jahr zuvor. Dabei lag der Einfuhrpreisindex für Nicht-Eisen-Metallerze um 42,0% über dem Stand des Vorjahres, Eisenerze wurden um 31,0% teurer importiert.

Die Preisentwicklung der Metallerze schlug auch auf die Metallpreise durch: Nicht-Eisen-Metalle und Halbzeug daraus waren im Jahresdurchschnitt 2010 um 31,0% teurer als in 2009. Preissteigerungen gab es insbesondere bei Nickel (+ 60,0%) und Rohkupfer (+ 52,2%). Der Einfuhrpreisindex für Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen lag 2010 um 20,8% über dem von 2009.

Kräftige Preissteigerungen gab es auch bei importierten Nahrungs- und Futtermitteln. Die Preise für importiertes Getreide lagen im Jahresdurchschnitt 2010 um 18,3% über denen des Jahres 2009. Rohkaffee wurde im Laufe des Jahres 2010 ebenfalls fast durchgängig teurer. Im Schnitt musste dafür 32,0% mehr bezahlt werden. Auch importierte Milch und Milcherzeugnisse verteuerten sich fast während des ganzen Jahres 2010, im Durchschnitt um 9,6% gegenüber 2009.

Der Index der Ausfuhrpreise lag im Jahresdurchschnitt 2010 um 3,4% höher als im Vorjahr.

Detaillierte Informationen zu den Statistiken der Ein- und Ausfuhrpreise bietet die Fachserie 17, Reihen 8.1 und 8.2, die im Publikationsservice vom Statistischen Bundesamt kostenlos erhältlich sind. Die Daten können auch über die Tabellen Einfuhrpreise (61411-0006) und Ausfuhrpreise (61421-0006) in der GENESIS-Online Datenbank bezogen werden.

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Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes
Nr. 30 vom 25.01.2011
Aufträge im Bauhauptgewerbe im November 2010: real + 0,5% zum Vorjahr

WIESBADEN – Im November 2010 sind die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe (Betriebe von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen) im Vergleich zum November 2009 preisbereinigt um 0,5% gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, nahm dabei die Baunachfrage im Hochbau erstmals seit Jahresbeginn wieder ab, und zwar um 0,5%. Im Tiefbau dagegen legten die Auftragseingänge das erste Mal seit März 2010 wieder zu, und zwar um 1,8%.

Der Gesamtumsatz belief sich im November 2010 auf rund 8,9 Milliarden Euro und stieg damit gegenüber November 2009 um 6,0%. Ende November 2010 waren in den Betrieben des Hoch- und Tiefbaus 729 000 Personen tätig – das waren etwa 15 000 Personen mehr als ein Jahr zuvor (+ 2,1%).

Kumuliert über die ersten elf Monate des Jahres 2010 stiegen die Auftragseingänge des Bauhauptgewerbes preisbereinigt um 2,1% gegenüber den ersten elf Monaten 2009. Im Hochbau nahm die Baunachfrage in den ersten elf Monaten des Jahres 2010 um 6,5% zu, im Tiefbau hingegen um 1,9% ab. Der Gesamtumsatz des Bauhauptgewerbes betrug im Zeitraum Januar bis November 2010 insgesamt 75,5 Milliarden Euro. Er lag damit um 0,2% über dem Niveau der ersten elf Monate 2009. Die Zahl der tätigen Personen ist in diesem Zeitraum um 1,6% gestiegen.

Eine zusätzliche Tabelle und eine methodische Kurzbeschreibung und weitere Daten und Informationen zum Thema bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter http://www.destatis.de.

Detaillierte Daten und lange Zeitreihen zum Bauhauptgewerbe können kostenfrei über die Tabelle 44111-0001 (Tätige Personen, Entgelte, Umsatz) in der GENESIS-Online Datenbank abgerufen werden.

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  1. 26.01.2012 um 11:46

    Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes
    Nr. 11 vom 12.01.2012
    Verbraucherpreise 2011: + 2,3 % gegenüber dem Vorjahr 2010

    Inflationsrate zum Jahresende den dritten Monat in Folge rückläufig

    Die Verbraucherpreise in Deutschland stiegen im Jahresdurchschnitt 2011 gegenüber 2010 um 2,3 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag die Jahresteuerungsrate damit deutlich höher als in den beiden Vorjahren (2010: + 1,1 %; 2009: + 0,4 %). Eine noch höhere Teuerung im Jahresdurchschnitt gab es zuletzt 2008 (+ 2,6 % gegenüber 2007). Für 2011 wurden somit sowohl im Jahr als auch in allen einzelnen Monaten Inflationsraten von 2 % und mehr ermittelt.

    Für den deutlichen Anstieg der Jahresteuerungsrate 2011 waren vor allem die Energiepreise verantwortlich. Energie insgesamt verteuerte sich 2011 spürbar um 10,0 % (davon Kraftstoffe: + 11,0 %; Haushaltsenergie: + 9,5 %). Bei der Haushaltsenergie wurden neben dem enormen Preisanstieg bei leichtem Heizöl (+ 24,5 %) auch deutliche Preiserhöhungen bei Umlagen für Zentralheizung und Fernwärme (+ 8,0 %), Strom (+ 7,3 %) und Gas (+ 4,6 %) beobachtet. Ohne Berücksichtigung der Energiepreise betrug die Jahresteuerungsrate 1,3 %.

    Überdurchschnittliche Preissteigerungen zeigten sich auch bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken (+ 2,8 %; davon Nahrungsmittel: + 2,5 %; alkoholfreie Getränke: + 6,1 %). Für die Konsumenten spürbar teurer wurden vor allem Speisefette und Speiseöle (+ 12,6 %; darunter Butter: + 14,2 %) sowie Kaffee, Kakao und Tee (+ 10,2 %; darunter Kaffee: + 17,6 %). Deutliche Preiserhöhungen gab es auch bei Fleisch und Fleischwaren (+ 2,8 %) sowie vielen Molkereiprodukten (zum Beispiel süße Sahne: + 10,7 %; Quark: + 7,0 %). Günstiger als 2010 war 2011 dagegen Gemüse (- 3,9 %).

    Die Preise für Waren insgesamt erhöhten sich gegenüber 2010 um 3,3 %. Überdurchschnittlich stiegen die Preise für Verbrauchsgüter (+ 4,7 %), während langlebige Gebrauchsgüter etwas günstiger waren (- 0,1 %; darunter Informationsverarbeitungsgeräte: – 9,2 %).
    Die Preise für Dienstleistungen insgesamt entwickelten sich 2011 moderat mit + 1,3 %, (darunter Nettokaltmiete: + 1,2 %; aber Nachrichtenübermittlung: – 2,7 %). Erwähnenswert ist hier die Preisentwicklung bei Flugtickets: Diese wurden 2011 deutlich teurer (+ 13,4 %), vor allem infolge der seit Jahresbeginn erhobenen Luftverkehrsabgabe. Dies wirkte sich jedoch aufgrund des geringen Anteils am Gesamtbudget der Haushalte kaum auf die Jahresteuerung 2011 der Verbraucherpreise insgesamt aus.

    Veränderung im Dezember 2011 gegenüber Dezember 2010 Zum Jahresende nahm die Inflationsrate – gemessen am Verbraucherpreisindex – mit + 2,1 % den dritten Monat in Folge ab (September 2011: + 2,6 %; Oktober: + 2,5 %; November: + 2,4 %).

    Im Jahresvergleich wirkte im Dezember 2011 – wie im gesamten Jahr – vor allem Energie preistreibend, trotz rückläufiger Preise für Mineralölprodukte zum Jahresende. Energie insgesamt verteuerte sich um 8,0 % gegenüber Dezember 2010, darunter Mineralölprodukte um 8,1 % (davon leichtes Heizöl: + 18,2 %; Kraftstoffe: + 5,2 %). Auch bei allen anderen Energieprodukten wurden im Dezember 2011 gegenüber Dezember 2010 deutliche Preiserhöhungen gemessen (zum Beispiel Strom: + 6,9 %; Gas: + 6,8 %). Ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung der Energieprodukte hätte sich im Dezember 2011 eine Inflationsrate von nur 1,3 % ergeben.

    Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke lagen im Dezember 2011 mit + 2,5 % über dem Niveau des Vorjahresmonats. Erheblich teurer waren vor allem Speisefette und Speiseöle (+ 13,3 %; darunter Margarine: + 25,4 %; Butter: + 6,1 %) sowie Kaffee, Kakao und Tee (+ 11,7 %; darunter Kaffee: + 19,4 %). Auch bei vielen anderen Nahrungsmittelgruppen gab es deutliche Preiserhöhungen (zum Beispiel Fleisch und Fleischwaren sowie Molkereiprodukte jeweils: + 5,1 %). Günstiger gegenüber dem Vorjahresmonat war dagegen Gemüse (- 11,9 %; darunter Tomaten: – 24,2 %; Kartoffeln: – 21,7 %).

    Veränderung im Dezember 2011 gegenüber dem Vormonat November 2011 Im Dezember 2011 lagen die Verbraucherpreise 0,7 % über dem Preisniveau des Vormonats. Hervorzuheben sind hier vor allem die üblichen Teuerungen – auf Grund der Saisonhöhepunkte Weihnachten und Silvester – von Beherbergungsdienstleistungen (+ 21,5 %), Pauschalreisen (+ 19,8 %) und Flugtickets (+ 4,8 %). Auch bei Obst wurden im Vergleich zum Vormonat deutliche, zum Teil saisonbedingte Preiserhöhungen ermittelt (+ 3,5 %). Die Bahnpreise erhöhten sich zum Ende des Jahres 2011 aufgrund der jährlichen Tarifpreisänderungen um 3,7 % (davon Schienenfernverkehr: + 4,1 %; Schienennahverkehr: + 3,0 %). Preisrückgänge wurden dagegen unter anderem bei Mineralölprodukten (- 2,0 %; davon leichtes Heizöl: – 3,0 %; Kraftstoffe: – 1,6 %) sowie bei Bekleidungsartikeln (- 1,8 %) beobachtet.

    Der für europäische Zwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) für Deutschland ist im Jahresvergleich 2011 gegenüber 2010 um 2,5 % gestiegen. Im Dezember 2011 erhöhte sich der HVPI gegenüber Dezember 2010 um 2,3 %. Im Vergleich zum Vormonat November 2011 stieg der Index um 0,7 %.

    Die Schätzungen vom 29. Dezember 2011 für den Verbraucherpreisindex (VPI) wurden damit bestätigt. Beim HVPI wurde das Jahresergebnis ebenfalls bestätigt, das Dezember-Ergebnis wurde hingegen leicht nach unten korrigiert.

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  2. 10.11.2011 um 20:39

    Verbraucherpreise Oktober 2011: + 2,5 % gegenüber Oktober 2010 Inflation bleibt deutlich über der Zwei-Prozent-Marke

    WIESBADEN -Der Verbraucherpreisindex für Deutschland lag im Oktober 2011 um 2,5 % höher als im Oktober 2010. Die Inflationsrate – gemessen am Verbraucherpreisindex – verharrte deutlich über der Zwei-Prozent-Marke. Im September 2011 lag die Teuerungsrate etwas höher bei + 2,6 %. Der Verbraucherpreisindex blieb im Oktober 2011 im Vergleich zum Vormonat September unverändert. Das Statistische Bundesamt (Destatis) bestätigt damit sein vorläufiges Ergebnis für den Verbraucherpreisindex vom 27. Oktober 2011.

    Im Oktober 2011 wurde die Inflationsrate erneut maßgeblich von der Preisentwicklung bei Energie (Haushaltsenergie und Kraftstoffe) bestimmt. Im Jahresvergleich verteuerte sich Energie insgesamt um 11,1 % (davon Kraftstoffe: + 12,7 %; Haushaltsenergie: + 10,3 %). Deutlich teurer gegenüber dem Vorjahr war leichtes Heizöl mit + 25,4 %. Auch die Preise für Umlagen der Zentralheizung und Fernwärme (+ 10,3 %), Strom (+ 7,0 %) und Gas (+ 6,5 %) lagen weit über dem Vorjahresniveau. Ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung bei Energie hätte die Inflationsrate im Oktober 2011 nur bei + 1,4 % gelegen.

    Im Vorjahresvergleich erhöhten sich die Preise für Nahrungsmittel um 2,9 %. Starke Preisanstiege gab es vor allem bei Speisefetten und Speiseölen (+ 14,7 %; darunter Margarine: + 23,9 %; Butter: + 10,5 %) sowie Molkereiprodukten (zum Beispiel Sahne: + 12,8 %; Quark: + 8,4 %; H-Milch: + 7,4 %). Deutlich teurer gegenüber dem Vorjahr waren auch Brot und Getreideerzeugnisse sowie Fleisch und Fleischwaren (jeweils + 4,3 %). Dagegen wurde Gemüse (- 7,3 %; darunter Kopf- oder Eisbergsalat: – 35,4 %; Tomaten: – 18,2 %; Kartoffeln: – 18,1 %) binnen Jahresfrist erheblich günstiger. Der Preisanstieg bei alkoholfreien Getränken (+ 6,5 % im Oktober 2011) erklärt sich vor allem durch den Preisanstieg bei Kaffee (+ 19,6 %) und Fruchtsäften (zum Beispiel Fruchtsaft aus Kernobst: + 13,6 %).

    Die Preise für Waren insgesamt erhöhten sich im Oktober 2011 im Vergleich zum Oktober 2010 um 3,8 %. Am stärksten stiegen hier die Preise für Verbrauchsgüter mit + 5,3 %; neben Energieprodukten und Nahrungsmitteln verteuerten sich auch Wein (+ 3,4 %) und Tabakwaren (+ 3,3 %). Die Preise für Güter mit mittlerer Lebensdauer lagen mit + 2,4 % deutlich über dem Vorjahresniveau (zum Beispiel Bekleidung: + 4,1 %; Schuhe: + 2,5 %). Die Preisentwicklung für langlebige Gebrauchsgüter blieb dagegen mit – 0,1 % verbraucherfreundlich (zum Beispiel Mobiltelefon: – 23,5 %; Notebook: – 21,4 %).

    Nur moderat erhöhten sich binnen Jahresfrist die Preise für Dienstleistungen mit + 1,1 %. Unter den Dienstleistungen auffällig blieb der Preisanstieg bei Flugtickets (+ 18,7 %), unter anderem in Folge der seit Jahresbeginn erhobenen Luftverkehrsabgabe. Die Preise für Nachrichtenübermittlung (- 2,9 %) und im Bildungswesen (- 12,6 %) sanken hingegen. Der starke Preisrückgang im Bildungswesen gegenüber Oktober 2010 ist insbesondere auf die Abschaffung der Studiengebühren in Nordrhein-Westfalen zurückzuführen.

    Veränderung im Oktober 2011 gegenüber dem Vormonat September 2011

    Im Vergleich zum Vormonat September 2011 blieben die Preise im Oktober 2011 im Durchschnitt unverändert. Im Einzelnen waren unterschiedliche Preisentwicklungen zu beobachten. So wurden bei den Energieprodukten im Oktober 2011 gegenüber September 2011 Preisanstiege bei Gas (+ 2,1 %) und leichtem Heizöl (+ 1,4 %) ermittelt. Die Preise für Kraftstoffe gaben dagegen im Durchschnitt etwas nach (- 0,8 %; darunter Superbenzin: – 1,3 %; Dieselkraftstoff: + 0,7 %).

    Nennenswerte Preisbewegungen gab es auch in anderen Gütergruppen, beispielsweise für alkoholfreie Getränke und Nahrungsmittel. Hier mussten die Konsumenten binnen Monatsfrist erneut mehr für Kaffee zahlen (+ 1,9 %). Noch auffälliger war der Preisanstieg bei Zucker (+ 14,0 % gegenüber September 2011), der wiederum den Preisanstieg bei Süßwaren (+ 0,8 %) bestimmte. Günstiger wurde wie in den Vormonaten dagegen vor allem Gemüse (- 1,1 %; darunter Kartoffeln: – 5,7 %).

    Der für europäische Zwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) für Deutschland lag im Oktober 2011 um 2,9 % höher als im Oktober 2010. Im Vergleich zum Vormonat September 2011 stieg der Index um 0,1 %. Die Schätzung für den HVPI vom 27. Oktober 2011 wird damit leicht nach oben korrigiert.

    Weitere Informationen zur Verbraucherpreisstatistik bietet die Fachserie 17, Reihe 7, die im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de, Pfad: Startseite > Publikationen > Fachveröffentlichungen > Preise herunter geladen werden können. Detaillierte Daten und lange Zeitreihen zur Verbraucherpreisstatistik können auch über die Tabelle Verbraucherpreisindex (61111-0004) und (61111-0006) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

    Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes
    Nr. 413 vom 10. November 2011

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  3. Anonymous
    03.11.2011 um 14:56

    Verbraucherpreise im Oktober 2011: Voraussichtlich + 2,5 % gegenüber Oktober 2010

    WIESBADEN – Der Verbraucherpreisindex in Deutschland wird sich im Oktober 2011 voraussichtlich um 2,5 % gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, bleibt der Verbraucherpreisindex gegenüber September 2011 voraussichtlich unverändert.

    Der Anstieg ist überwiegend auf Preiserhöhungen bei Haushaltsenergie – vor allem bei Heizöl und Gas – zurückzuführen.

    Der für europäische Zwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex für Deutschland wird im Oktober 2011 voraussichtlich um 2,8 % höher liegen als im Oktober 2010. Gegenüber September 2011 wird der Index voraussichtlich unverändert bleiben.

    Die endgültigen Ergebnisse für Oktober 2011 werden am 10. November 2011 veröffentlicht.

    Methodische Kurzbeschreibungen zum Verbraucherpreisindex und zum Harmonisierten Verbraucherpreisindex bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter http://www.destatis.de.

    Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes
    Nr. 397 vom 27.10.2011

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  4. Der Statistiker
    16.10.2011 um 17:36

    Verbraucherpreise September 2011: + 2,6 % gegenüber September 2010
    Preisanstieg bei Energie treibt Inflation auf Drei-Jahreshoch

    WIESBADEN – Der Verbraucherpreisindex für Deutschland lag im September 2011 um 2,6 % höher als im September 2010, zuletzt wurde im September 2008 (+ 2,9 %) eine höhere Teuerungsrate ermittelt. In den zwei vorangegangenen Monaten verharrte die Inflationsrate gemessen am Verbraucherpreisindex bei + 2,4 %. Im Vergleich zum Vormonat August 2011 erhöhte sich der Verbraucherpreisindex um 0,1 %. Das Statistische Bundesamt (Destatis) bestätigt damit sein vorläufiges Ergebnis des Verbraucherpreisindex für September 2011.

    Die Inflationsrate wurde im September 2011 maßgeblich von der Preisentwicklung bei Energie bestimmt: Energie verteuerte sich insgesamt um 11,2 % gegenüber September 2010 und erklärt damit knapp die Hälfte der Gesamtteuerung. Vor allem die Preise für Mineralölprodukte lagen mit + 16,0 % (leichtes Heizöl: + 23,8 %; Kraftstoffe: + 13,9 %) weit über dem Vorjahresniveau in Folge eines erneuten Preisanstieges gegenüber August 2011. Deutlich teurer gegenüber dem Vorjahr waren im September 2011 auch Umlagen für Zentralheizung und Fernwärme (+ 9,8 %), Strom (+ 7,1 %) und Gas (+ 5,4 %).

    Im Vorjahresvergleich erhöhten sich im September 2011 die Preise für Nahrungsmittel um 2,5 %. Bei den Nahrungsmitteln verteuerten sich vor allem Speisefette und Speiseöle (+ 13,5 %; darunter Margarine: + 19,2 %; Butter: + 10,4 %) sowie Molkereiprodukte (zum Beispiel Sahne: + 12,9 %; Quark: + 8,5 %; H-Milch: + 7,3 %). Deutliche Preisanstiege gegenüber dem Vorjahr wurden auch bei Brot und Getreideerzeugnissen (+ 4,4 %) sowie bei Fleisch und Fleischwaren (+ 4,3 %) ermittelt. Dagegen wurde Gemüse (- 8,5 %; darunter Kopf- oder Eisbergsalat: – 39,3 %; Tomaten: – 24,1 %; Kartoffeln: – 19,6 %) binnen Jahresfrist erheblich günstiger. Der deutliche Preisanstieg bei alkoholfreien Getränken mit + 7,4 % erklärt sich vor allem durch die Verteuerung von Kaffee (+ 21,8 %) und Fruchtsäften (zum Beispiel Fruchtsaft aus Kernobst: + 14,1 %).

    Die Inflationsrate wurde im September 2011 außerdem durch die Preisanstiege bei Tabakwaren (+ 3,3 %) sowie Bekleidung und Schuhe (+ 3,1 %) bestimmt.

    Die Preise für Waren verteuerten sich im Vergleich zum September 2010 um insgesamt 3,8 %. Die Preise für Dienstleistungen erhöhten sich im gleichen Zeitraum nur um 1,3 %. Unter den Dienstleistungen verteuerten sich vor allem Flugtickets (+ 19,4 %). Wesentlicher Grund für die Preiserhöhung war hier die seit Jahresbeginn erhobene Luftverkehrsabgabe. Verbraucherfreundlich entwickelten sich dagegen die Preise bei der Nachrichtenübermittlung (- 3,0 %).

    Veränderung im September 2011 gegenüber dem Vormonat August 2011 Im Vergleich zum Vormonat August 2011 stiegen die Preise im September um 0,1 %. Insbesondere mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher mehr für Bekleidung und Schuhe ausgeben, die Preise für die neue Herbst-/Winterkollektion stiegen mit + 5,1 % deutlich an. Auch Energie verteuerte sich im September 2011 gegenüber dem Vormonat (+ 1,6 %). Auffällig waren hier die erneuten Preisanstiege bei leichtem Heizöl (+ 3,6 %) und Kraftstoffen (+ 2,8 %; darunter Superbenzin: + 2,8 %; Dieselkraftstoff: + 2,9 %).

    Die Preise für Nahrungsmittel waren mit – 0,1 % gegenüber August 2011 leicht rückläufig. Günstiger wurden wie in den Vormonaten vor allem Gemüse (- 1,8 %; darunter Kartoffeln: – 11,2 %) und Obst (- 1,5 %; darunter Birnen: – 8,6 %; Äpfel: – 5,5 %). Preiserhöhungen gab es dagegen weiterhin bei Speisefetten und Speiseölen (+ 0,8 %; darunter Olivenöl: + 2,6 %; Margarine: + 1,3 %). Nennenswerte Preisrückgänge wurden insbesondere saisonbedingt bei Beherbergungsdienstleistungen (- 9,2 %), Pauschalreisen (- 8,8 %) und Flugtickets (- 2,8 %) ermittelt.

    Der für europäische Zwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) für Deutschland lag im September 2011 um 2,9 % höher als im September 2010. Im Vergleich zum Vormonat August 2011 stieg der Index um 0,2 %. Die Schätzung für den HVPI vom 28. September 2011 wird damit leicht nach oben korrigiert.

    Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes
    Nr. 380 vom 13.10.2011

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  5. 09.10.2011 um 10:03

    Verbraucherpreise im September 2011: Voraussichtlich + 2,6 % gegenüber September 2010

    WIESBADEN – Der Verbraucherpreisindex in Deutschland wird sich im September 2011 voraussichtlich um 2,6 % gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, wird der Verbraucherpreisindex gegenüber August 2011 voraussichtlich um 0,1 % steigen.

    Einen höheren Anstieg hatten die Verbraucherpreise zuletzt im September 2008 mit + 2,9 %.

    Die Erhöhung der Inflationsrate im September 2011 ist überwiegend auf die Preisentwicklung von Mineralölprodukten sowie auf ein Anziehen der Preise für Bekleidung und Schuhe infolge des Wechsels auf die neue Herbst-/Winterkollektion zurückzuführen.

    Der für europäische Zwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex für Deutschland wird im September 2011 voraussichtlich um 2,8 % höher liegen als im September 2010. Gegenüber August 2011 wird der Index voraussichtlich um 0,1 % steigen.

    Die endgültigen Ergebnisse für September 2011 werden am 13. Oktober 2011 veröffentlicht.

    Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes
    Nr. 360 vom 28. September 2011

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  6. Anonymous
    21.07.2011 um 18:41

    Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes
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    Nr. 271 vom 20.07.2011

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    Erzeugerpreise Juni 2011: + 5,6% gegenüber Juni 2010
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    WIESBADEN – Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lag im Juni 2011 um 5,6% höher als im Juni 2010. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg der Index gegenüber dem Vormonat Mai um 0,1%.

    Die Preissteigerung für Energie im Juni 2011 (+ 9,9% gegenüber Juni 2010) war für gut die Hälfte der gesamten Jahresveränderungsrate verantwortlich, trotz zuletzt leicht rückläufiger Preise gegenüber dem Vormonat Mai 2011 (- 0,1%). Ohne Berücksichtigung von Energie lagen die Erzeugerpreise im Juni 2011 um 3,7% höher als im Juni 2010. Gegenüber Mai 2011 stiegen sie um 0,2%.

    Mineralölerzeugnisse kosteten im Juni 2011 insgesamt 15,4% mehr als im Juni 2010 (leichtes Heizöl + 22,6%, Flüssiggas als Kraft- oder Brennstoff + 15,5%, Dieselkraftstoff + 14,4%, Motorenbenzin + 9,0%). Im Vergleich zum Vormonat sanken hier die Preise um 0,6% (leichtes Heizöl + 4,2%, Dieselkraftstoff + 1,5%, Motorenbenzin – 2,5%, Flüssiggas – 7,8%).

    Die Preise für Erdgas lagen im Juni 2011 um 14,5% über dem Vorjahresstand (+ 0,1% gegenüber Mai 2011). Für Haushalte war Erdgas 3,7% teurer als ein Jahr zuvor (+ 0,1% gegenüber Mai 2011). Ortsgasversorgungsunternehmen, die Erdgas an Endverbraucher absetzen, mussten 18,2% mehr bezahlen als im Juni 2010 (+ 0,4% gegenüber Mai 2011).

    Für elektrischen Strom lagen die Preise über alle Abnehmergruppen hinweg betrachtet 5,7% höher als im Juni 2010. Gegenüber Mai 2011 stiegen sie um 0,2%. Für Haushalte wurde Strom seit Juni 2010 um 7,1% teurer, gegenüber Mai 2011 blieb der Preis unverändert. Für Sondervertragskunden lagen die Preise um 9,6% höher als im Juni 2010 (+ 0,1% gegenüber Mai 2011).

    Die Preise für Vorleistungsgüter (Güter, die im Produktionsprozess verbraucht, verarbeitet oder umgewandelt werden) stiegen seit Juni 2010 um 5,7% (+ 0,3% gegenüber Mai 2011). Zu der hohen Veränderungsrate trugen vor allem die Preise für Metalle bei. Sie lagen um 8,9% höher als im Juni 2010 (+ 0,1% gegenüber Mai 2011). Walzstahl kostete 7,3% mehr (- 0,7% gegenüber Mai 2011). Für chemische Grundstoffe musste 8,0% mehr bezahlt werden (+ 0,5% gegenüber Mai 2011), für Kunststoffwaren 4,4% mehr (+ 0,2% gegenüber Mai 2011). Eine besonders hohe Jahresveränderungsrate wies Getreidemehl mit + 54,1% auf (- 0,6% gegenüber Mai 2011).

    Die Preise für Verbrauchsgüter stiegen von Juni 2010 bis Juni 2011 um 3,9%. Gegenüber Mai 2011 erhöhten sie sich um 0,3%. Nahrungsmittel verteuerten sich gegenüber Juni 2010 um 6,3% (+ 0,4% gegenüber Mai 2011). Die Preise für Frucht- und Gemüsesäfte waren um 35,2% höher als ein Jahr zuvor (unverändert gegenüber Mai 2011). Butter und andere Fettstoffe aus Milch kosteten 12,0% mehr (+ 2,6% gegenüber Mai 2011), Milch war 9,0% teurer (+ 2,5% gegenüber Mai 2011).

    Die Preise für Gebrauchsgüter erhöhten sich im Juni 2011 um 1,8% gegenüber Juni 2010, für Investitionsgüter um 1,3%.

    Detaillierte Informationen zur Statistik der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte bietet die Fachserie 17, Reihe 2, die unter http://www.destatis.de im Bereich Themen, Preise, Erzeugerpreisindex gewerblicher Produkte unter „Neuerscheinung“ kostenfrei erhältlich ist. Basisdaten und lange Zeitreihen können ebenfalls kostenfrei über die Tabelle Erzeugerpreise gewerblicher Produkte (61241-0004) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

    Eine methodische Kurzbeschreibung bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter http://www.destatis.de.

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  7. 21.05.2011 um 16:11

    Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes
    Nr. 183 vom 11.05.2011

    Verbraucherpreise April 2011: + 2,4% gegenüber April 2010

    Höchste Teuerungsrate seit Herbst 2008

    WIESBADEN – Die Teuerungsrate für den Verbraucherpreisindex für Deutschland lag im April 2011 bei 2,4%. Das Statistische Bundesamt (Destatis) bestätigt damit sein vorläufiges Ergebnis für April. Zum dritten Mal in Folge lag die Teuerungsrate über der Zwei-Prozent-Marke (Februar und März 2011 jeweils: + 2,1%). Zuletzt wurde im Oktober 2008 eine Inflationsrate von 2,4% erreicht, eine noch höhere Teuerungsrate für Deutschland wurde zuletzt für September 2008 (+ 2,9%) ermittelt. Im Vergleich zum Vormonat März 2011 stieg der Verbraucherpreisindex um 0,2%.

    Wie in den Vormonaten wurde die Inflationsrate im April 2011 erneut maßgeblich durch Preiserhöhungen bei Energie bestimmt (+ 10,5% gegenüber April 2010). Besonders stark wirkte sich der Preisanstieg bei Mineralölprodukten (+ 15,2%; davon leichtes Heizöl: + 26,7%; Kraftstoffe: + 12,0%) auf die Jahresteuerungsrate aus. Auch die Preise für Strom (+ 7,7%) sowie für Umlagen für Zentralheizung und Fernwärme (+ 7,1%) lagen deutlich über ihrem Vorjahresniveau. Gas verteuerte sich binnen Jahresfrist um 3,6%. Ohne Berücksichtigung der Energie hätte die Inflationsrate im April 2011 lediglich bei + 1,5% gelegen.

    Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke erhöhten sich gegenüber April 2010 um 2,0%. Teurer wurden vor allem Speisefette und Speiseöle (+ 17,3%; darunter Butter: + 28,7%) sowie Kaffee, Tee und Kakao (+ 10,2%; darunter Kaffee: + 17,8%). Die Preisentwicklung für Obst hat sich dagegen etwas beruhigt (+ 2,8%; darunter Zitronen: – 10,1%; aber Kiwis oder andere Früchte: + 13,2%), Gemüse wurde im Vorjahresvergleich billiger (- 6,5%; darunter Kopf- oder Eisbergsalat: – 50,0%; Zucchini oder Auberginen: – 32,1%; aber Weißkohl: + 33,1%; Kartoffeln: + 20,4%).

    Bedingt durch die Lage der Osterfeiertage wurden im April 2011 hohe Teuerungsraten auch für Flugreisen (+ 13,8%) und für Pauschalreisen (+ 10,5%) ermittelt. Während 2010 die Osterferien bereits im März begannen, fielen sie in 2011 komplett in den April. Allein die Preisentwicklung bei den Pauschalreisen trägt mit gut 0,2 Prozentpunkten zu der aktuell gemessenen Teuerungsrate bei.

    Insgesamt erhöhten sich binnen Jahresfrist die Preise für Waren um 3,1%. Dabei lagen die Preise für Verbrauchsgüter deutlich über dem Vorjahresniveau (+ 4,4%), die Preisentwicklung bei Gebrauchsgütern mit mittlerer Lebensdauer verlief weitgehend moderat (+ 1,2%). Eine stabile Preisentwicklung war bei langlebigen Gebrauchsgütern zu beobachten (± 0,0%), besonders günstig entwickelten sich hier die Preise für Fernsehgeräte (- 14,0%) und Notebooks (- 13,2%).

    Die Preise für Dienstleistungen erhöhten sich im gleichen Zeitraum um 1,7%. Neben der moderaten Preisentwicklung bei Nettokaltmieten (+ 1,2%) wurden hier deutliche Preiserhöhungen bei Versicherungsdienstleistungen beobachtet (+ 2,9%). Erneut günstiger war die Nachrichtenübermittlung (- 2,8%).

    Veränderung im April 2011 gegenüber dem Vormonat März 2011 Im Vergleich zum März 2011 hat sich der Verbraucherpreisindex im April 2011 um 0,2% erhöht. Etwa die Hälfte des aktuellen Preisanstiegs ist auf die Entwicklung der Kraftstoffpreise zurückzuführen. Für die erneute Anhebung der Kraftstoffpreise (+ 2,6%; darunter Superbenzin: + 2,8%; Dieselkraftstoff: + 1,5%) dürften sowohl die Osterfeiertage als auch die Einführung der Kraftstoffsorte Super-E10 eine Rolle spielen.

    Die Preise für Nahrungsmittel blieben im Vergleich zum Vormonat insgesamt stabil (± 0,0%). Im Einzelnen wurden allerdings sehr unterschiedliche Preisbewegungen beobachtet. Überwiegend Preissenkungen wurden bei Obst (- 0,3%; darunter Bananen: – 5,6%) und Gemüse (- 1,0%; darunter Kopf- und Eisbergsalat: – 20,1%; Zucchini oder Auberginen: – 19,5%; Gurken: – 19,0%) beobachtet, es gab aber auch Preiserhöhungen (Paprikaschoten + 17,4%; Weißkohl: + 12,2%). Deutlich teurer wurden erneut Speisefette und Speiseöle (+ 2,7%; darunter Margarine: + 7,0%).

    Der für europäische Zwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) für Deutschland lag im April 2011 um 2,7% höher als im April 2010. Im Vergleich zum Vormonat März 2011 stieg der Index um 0,3%. Die Schätzung für den HVPI vom 27. April 2011 wurde damit leicht nach oben korrigiert.

    Weitere Informationen zur Verbraucherpreisstatistik bietet die Fachserie 17, Reihe 7, die im Publikationsservice des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/publikationen, Suchwort „Verbraucherpreisindex“, kostenlos erhältlich ist. Detaillierte Daten und lange Zeitreihen zur Verbraucherpreisstatistik können auch kostenfrei in der Datenbank Genesis-Online abgerufen werden.

    Eine methodische Kurzbeschreibung bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter http://www.destatis.de.

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  8. 17.04.2011 um 16:11

    Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes
    Nr. 145 vom 12.04.2011

    Verbraucherpreise März 2011: + 2,1% gegenüber März 2010 / Preise für leichtes Heizöl und Kraftstoffe erneut gestiegen

    WIESBADEN – Der Verbraucherpreisindex für Deutschland lag im März 2011 um 2,1% höher als im Vorjahresmonat. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hatte bereits im Februar 2011 die Inflationsrate gemessen am Verbraucherpreisindex + 2,1% (Januar 2011: 2,0% gegenüber Januar 2010) betragen. Im Vergleich zum Vormonat Februar 2011 stieg der Verbraucherpreisindex um 0,5%. Die Schätzung für März 2011 wurde damit bestätigt.

    Wie in den Vormonaten wurde die Inflationsrate im März 2011 maßgeblich durch Preiserhöhungen bei Energie bestimmt (+ 10,5% gegenüber März 2010). Besonders stark wirkte sich der Preisanstieg bei Mineralölprodukten (+ 15,6%; davon leichtes Heizöl: + 32,8%; Kraftstoffe: + 11,2%) auf die Jahresteuerungsrate aus. Etwas weniger stark, aber dennoch deutlich, erhöhten sich gegenüber März 2010 die Preise für Strom (+ 7,6%) sowie für Umlagen für Zentralheizung und Fernwärme (+ 5,8%). Gas verteuerte sich binnen Jahresfrist um 3,6%. Ohne Berücksichtigung der Energie, die etwa ein Zehntel der Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte ausmacht, hätte die Inflationsrate im März 2011 lediglich bei + 1,0% gelegen.

    Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich gegenüber März 2010 um 2,2%. Teurer wurden vor allem Speisefette und Speiseöle (+ 13,8%). Insbesondere die Preise für Butter sind erneut gestiegen, so dass die Konsumenten innerhalb eines Jahres 28,4% mehr dafür zahlen mussten. Teurer binnen Jahresfrist wurden auch Obst (+ 9,8%) sowie Fisch und Fischwaren (+ 4,3%). Preisrückgänge wurden dagegen bei Gemüse (- 4,6%) und Süßwaren (- 0,2%) ermittelt. Erwähnenswert ist im März 2011 der Preisanstieg bei alkoholfreien Getränken mit + 5,3%, (zum Beispiel Fruchtsäfte: + 9,5%; Kaffee: + 14,7%).

    Insgesamt erhöhten sich binnen Jahresfrist die Preise für Waren um 3,2%. Dabei lagen die Preise für Verbrauchsgüter deutlich über dem Vorjahresniveaus (+ 4,6%), die Preisentwicklung bei Gebrauchsgütern mit mittlerer Lebensdauer verlief weitgehend moderat (+ 1,2%; darunter Bekleidung: + 1,2%). Eine stabile Preisentwicklung war bei langlebigen Gebrauchsgütern zu beobachten (± 0,0%), besonders günstig entwickelten sich hier die Preise für Fernsehgeräte (- 16,0%) und Notebooks (- 13,7%).

    Die Preise für Dienstleistungen erhöhten sich im gleichen Zeitraum um 0,9%. Neben der moderaten Preisentwicklung bei Nettomieten (+ 1,2%) wurden hier deutliche Preiserhöhung bei Versicherungsdienstleistungen beobachtet (+ 3,2%; darunter Krankenversicherungen: + 6,4%). Günstiger binnen Jahresfrist waren dagegen Pauschalreisen (- 3,0%) und die Nachrichtenübermittlung (- 2,6%).

    Veränderung im März 2011 gegenüber dem Vormonat Februar 2011 Im Vergleich zum Februar 2011 hat sich der Verbraucherpreisindex im März 2011 um 0,5% erhöht. Im Monatsvergleich stiegen vor allem die Preise für leichtes Heizöl (+ 8,1%) und für Kraftstoffe (+ 5,1%; darunter Superbenzin: + 5,2%; Dieselkraftstoff: + 5,0%). Bei den anderen Energieprodukten wurden leichte oder keine Preisbewegungen beobachtet (zum Beispiel Strom: + 0,5%; Gas: ± 0,0%). Insgesamt erhöhten sich die Preise für Energie im Vergleich zum Vormonat um 2,9%.

    Mehr mussten die Verbraucher gegenüber dem Vormonat unter anderem für Bekleidung und Schuhe zahlen (+ 3,0%; davon Bekleidung: + 3,2%; Schuhe: + 1,8%). Wesentliche Gründe waren hier das Ende des Winterschlussverkaufes und der Übergang auf die neue Saison.

    Die Preise für Nahrungsmittel waren im Vergleich zum Vormonat dagegen geringfügig gesunken (- 0,2%). Im Einzelnen wurden unterschiedliche Preisbewegungen beobachtet. Günstiger gegenüber Februar 2011 waren vor allem Obst (- 3,3%; darunter Weintrauben: – 15,3%) und Gemüse (- 2,0%; darunter Kopf- und Eisbergsalat: – 23,4%; Gurken: – 13,5%). Teurer wurden dagegen insbesondere Speisefette und Speiseöle (+ 3,7%; darunter Butter: + 8,9%). Weiterhin auffällig ist der erneute Preisanstieg bei Kaffee (+ 5,9% gegenüber Februar 2011).

    Der für europäische Zwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) für Deutschland lag im März 2011 um 2,3% höher als im März 2010. Im Vergleich zum Vormonat Februar 2011 stieg der Index um 0,6%. Die Schätzung für den HVPI vom 29. März 2011 wurde damit leicht nach oben korrigiert.

    Weitere Informationen zur Verbraucherpreisstatistik bietet die Fachserie 17, Reihe 7, die im Publikationsservice des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/publikationen, Suchwort „Verbraucherpreisindex“, kostenlos erhältlich ist. Detaillierte Daten und lange Zeitreihen zur Verbraucherpreisstatistik können auch kostenfrei in der Datenbank Genesis-Online abgerufen werden.

    Eine methodische Kurzbeschreibung bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter http://www.destatis.de.

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  9. Anonymous
    29.03.2011 um 13:57

    Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes
    Nr. 126 vom 29.03.2011

    Verbraucherpreise im März 2011: Voraussichtlich + 2,1% gegenüber März 2010

    WIESBADEN – Der Verbraucherpreisindex in Deutschland wird sich im März 2011 voraussichtlich um 2,1% gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, wird der Verbraucherpreisindex gegenüber Februar 2011 voraussichtlich um 0,5% steigen.

    Wie in den vergangenen Monaten wird die Teuerungsrate maßgeblich durch starke Preiserhöhungen bei Energieprodukten bestimmt, insbesondere die Preise für leichtes Heizöl und Kraftstoffe sind erneut gegenüber Februar 2011 gestiegen.

    Der für europäische Zwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex für Deutschland wird im März 2011 voraussichtlich um 2,2% höher liegen als im März 2010. Gegenüber Februar 2011 steigt der Index um 0,5%.

    Die endgültigen Ergebnisse für März 2011 werden am 12. April 2011 veröffentlicht.

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  10. 11.03.2011 um 08:14

    Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes
    Nr. 98 vom 11. März 2011

    Verbraucherpreise Februar 2011: + 2,1% gegenüber Februar 2010
    Energie sorgt weiterhin für Preisauftrieb

    WIESBADEN – Der Verbraucherpreisindex für Deutschland lag im Februar 2011 um 2,1% höher als im Vorjahresmonat. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hat sich damit der Preisauftrieb im Februar 2011 den vierten Monat in Folge verstärkt (Januar 2011: + 2,0% gegenüber Januar 2010). Eine höhere Inflationsrate wurde zuletzt im Oktober 2008 mit + 2,4% ermittelt. Im Vergleich zum Vormonat Januar 2011 stieg der Verbraucherpreisindex um 0,5%. Die Schätzung für Februar 2011 gegenüber dem Vorjahr wurde damit von + 2,0% auf + 2,1% leicht nach oben korrigiert.

    Die Inflationsrate im Februar 2011 wurde maßgeblich durch starke Preiserhöhungen bei Energie bestimmt (+ 10,2% gegenüber Februar 2010). Die Preissteigerung für Energie (Haushaltsenergie und Kraftstoffe) liegt damit seit März 2010 deutlich über der allgemeinen Teuerung. Haushaltsenergie verteuerte sich insgesamt um 9,4% gegenüber Februar 2010. Der stärkste Preisanstieg wurde bei leichtem Heizöl (+ 32,0%) gemessen. Etwas weniger stark, aber dennoch deutlich, erhöhten sich gegenüber Februar 2010 die Preise für Strom (+ 7,5%) und Gas (+ 3,5%). Kraftstoffe kosteten 11,8% mehr als ein Jahr zuvor (Dieselkraftstoff: + 20,4%; Superbenzin: + 9,2%). Ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung bei Energie hätte die Inflationsrate im Februar 2011 bei + 1,2% gelegen.

    Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich gegenüber Februar 2010 deutlich, und zwar um 3,4%. Auch bei Nahrungsmitteln liegen die monatlichen Teuerungsraten seit fast einem Jahr über den Inflationsraten. Die Preisentwicklung bei den einzelnen Nahrungsmittelgruppen war unterschiedlich stark ausgeprägt. Erheblich teurer wurde Obst (+ 14,7%; darunter Weintrauben: + 42,5%; Bananen: + 15,4%). Auch für Speisefette und Speiseöle mussten die Verbraucher mehr als vor einem Jahr zahlen (+ 9,5%), insbesondere sind hier die Preise für Butter kräftig gestiegen (+ 16,1%). Vergleichsweise moderat verlief dagegen die Preisentwicklung bei Fleisch und Fleischwaren (+ 1,1%). Ein leichter Preisrückgang wurde bei Süßwaren ermittelt (- 0,2%). Erwähnenswert ist im Februar 2011 der deutliche Preisanstieg bei den alkoholfreien Getränken mit + 4,4% (Fruchtsäfte: + 10,2%; Kaffee: + 9,0%).

    Die Preisentwicklung bei langlebigen Gebrauchsgütern blieb im Jahresvergleich insgesamt stabil (± 0,0%). Deutlich günstiger waren unter anderem einige Erzeugnisse der Unterhaltungselektronik (zum Beispiel Fernsehgerät: – 17,1%), der Informationsverarbeitung (Notebook: – 12,1%; Personalcomputer: – 5,0%) sowie für Foto- und Filmausrüstungen (Digitale Kamera: – 8,2%).

    Insgesamt erhöhten sich im Vorjahresvergleich die Preise für Waren um 3,1%. Die Preise für Dienstleistungen erhöhten sich im gleichen Zeitraum lediglich um 1,1%; hier fließen gegenläufige Preisentwicklungen ein (zum Beispiel Nettokaltmieten: + 1,3%; Nachrichtenübermittlung: – 2,5%).

    Veränderung im Februar 2011 gegenüber dem Vormonat Januar 2011 Der Preisanstieg im Februar 2011 gegenüber dem Vormonat Januar 2011 um 0,5% war in erster Linie saisonbedingt: Bei den saisonabhängigen Dienstleistungen wurden vor allem Preiserhöhungen bei Pauschalreisen (+ 7,3%) gegenüber dem Vormonat beobachtet. Bei den saisonabhängigen Waren erhöhten sich die Preise für Schnittblumen (+ 4,7%), Obst (+ 3,9%) sowie leichtes Heizöl (+ 3,0%) deutlich.

    Die Preise für Nahrungsmittel stiegen im Vergleich zum Vormonat um 1,0% an. Neben Obst wurden insbesondere auch Speisefette und Speiseöle teurer (+ 3,0%; darunter Margarine: + 3,4%). Auffällig war im Februar 2011 zusätzlich der Preisanstieg bei alkoholfreien Getränken (+ 0,8%), der in erster Linie auf die erneute Preiserhöhung bei Kaffee (+ 3,7% gegenüber Januar 2011) zurückzuführen ist.

    Der für europäische Zwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) für Deutschland lag im Februar 2011 um 2,2% höher als im Februar 2010. Im Vergleich zum Vormonat Januar 2011 stieg der Index um 0,6%. Die Schätzung für den HVPI vom 25. Februar 2011 wurde damit bestätigt.

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  11. 10.03.2011 um 16:21

    Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes
    Nr. 78 vom 25.02.2011

    Verbraucherpreise im Februar 2011: voraussichtlich + 2,0% gegenüber Februar 2010

    WIESBADEN – Der Verbraucherpreisindex in Deutschland wird sich im Februar 2011 voraussichtlich um 2,0% im Vergleich zum Februar 2010 erhöhen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, wird der Verbraucherpreisindex gegenüber Januar 2011 voraussichtlich um 0,5% steigen.

    Wie in den vergangenen Monaten wird die Teuerungsrate maßgeblich durch starke Preiserhöhungen bei leichtem Heizöl und Kraftstoffen sowie bei Strom bestimmt.

    Der für europäische Zwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex für Deutschland wird im Februar 2011 voraussichtlich um 2,2% höher liegen als im Februar 2010. Gegenüber Januar 2011 würde dies einen Anstieg um 0,6% bedeuten.

    Die endgültigen Ergebnisse für Februar 2011 werden am 11. März 2011 veröffentlicht.

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  12. 11.02.2011 um 10:43

    Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes
    Nr. 57 vom 11.02.2011
    Verbraucherpreise Januar 2011: + 2,0% gegenüber Januar 2010
    Energie sorgt weiterhin für Preisauftrieb

    WIESBADEN – Der Verbraucherpreisindex für Deutschland lag im Januar 2011 um 2,0% höher als im Vorjahresmonat (Dezember 2010: + 1,7% gegenüber Dezember 2009).
    Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurde damit der für die Geldpolitik wichtige Schwellenwert von zwei Prozent im Januar 2011 erreicht. Eine höhere Inflationsrate wurde zuletzt im Oktober 2008 mit + 2,4% ermittelt. Im Vergleich zum Vormonat Dezember 2010 sank der Verbraucherpreisindex um 0,4%. Die Schätzung für Januar 2011 wurde somit leicht nach oben korrigiert.

    Die Inflationsrate im Januar 2011 wurde maßgeblich durch den Preisauftrieb bei Energie geprägt, deren Preise insgesamt um 8,6% über dem Vorjahresniveau lagen. Für Kraftstoffe mussten die Verbraucher deutlich mehr zahlen als ein Jahr zuvor (+ 9,9%; darunter Dieselkraftstoff: + 13,6% und Superbenzin: + 8,7%). Haushaltsenergie verteuerte sich um 7,8% gegenüber dem Januar 2010. Der stärkste Preisanstieg wurde mit + 25,5% bei leichtem Heizöl ermittelt. Bei Strom schlugen sich die von den Versorgungsunternehmen seit Längerem angekündigten und zu Jahresbeginn umgesetzten Preiserhöhungen nieder. Gegenüber dem Vormonat stiegen die Strompreise um 5,0%, im Vorjahresvergleich war Strom um 7,2% teurer. Die Gaspreise erhöhten sich binnen Jahresfrist um 3,3%. Ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung bei Energie hätte die Inflationsrate im Januar 2011 nur bei + 1,1% gelegen.

    Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke erhöhten sich gegenüber Januar 2010 um 2,8% (davon Nahrungsmittel: + 2,7%; alkoholfreie Getränke: + 3,5%). Erheblich teurer waren bei Nahrungsmitteln Gemüse (+ 8,0%) und Obst (+ 6,3%). Auch für Fisch und Fischwaren mussten die Verbraucher mehr als vor einem Jahr zahlen (+ 4,3%). Vergleichsweise moderat verlief dagegen die Preisentwicklung bei Fleisch und Fleischwaren (+ 1,0%). Bei den alkoholfreien Getränken waren im Januar 2011 die Preisanstiege bei Fruchtsäften (+ 9,0%) und Bohnenkaffee (+ 6,0%) auffällig.

    Im Jahresvergleich günstig blieb die Preisentwicklung bei langlebigen Gebrauchsgütern (- 0,4%). Geringere Preise wiesen insbesondere Foto- und Filmausrüstungen (- 7,7%), Erzeugnisse der Unterhaltungselektronik (- 5,5%) sowie Geräte der Informationsverarbeitung (- 5,4%) auf.

    Die Preise für Dienstleistungen erhöhten sich binnen Jahresfrist unterdurchschnittlich um 1,0%. Wesentlich und gleichzeitig bestimmend ist hier die Preisentwicklung bei Nettokaltmieten (+ 1,2%), die mit einem Gewicht von 20% in den Verbraucherpreisindex eingeht. Im Einzelnen wurden bei Dienstleistungen gegenläufige Preisbewegungen beobachtet, zum Beispiel Preisrückgänge bei der Nachrichtenübermittlung (- 2,5%) und Preisanstiege bei den Pauschalreisen (+ 2,6%).

    Veränderung im Januar 2011 gegenüber dem Vormonat Dezember 2010 Der Preisrückgang im Januar 2011 gegenüber dem Vormonat Dezember 2010 um 0,4% war im Wesentlichen saisonbedingt: Aufgrund der einsetzenden Winterschlussverkäufe verringerten sich im Januar 2011 die Preise für Bekleidung und Schuhe im kurzfristigen Vergleich gegenüber Dezember 2010 (- 3,7%; davon Bekleidung: – 4,0% und Schuhe: – 2,4%). Auch die Preise für Pauschalreisen (- 16,3%) sowie Beherbergungsdienst-leistungen (- 14,1%) lagen deutlich unter dem Niveau des Urlaubsmonats Dezember. Bei Flugreisen wurde im Januar 2011 jedoch ein Preisanstieg beobachtet (+ 0,6%), der in erster Linie auf die Umwälzung der Luftverkehrsabgabe auf die Endverbraucher zurückzuführen ist.

    Der leichte Preisanstieg bei Nahrungsmitteln im Vergleich zum Vormonat (+ 0,3%) war auf unterschiedliche Preisentwicklungen zurückzuführen. So wurden beispielweise Preisanstiege bei Gemüse (+ 3,4%) aber Preisrückgänge bei Obst (- 2,1%) beobachtet.

    Die Energiepreise zogen gegenüber dem Vormonat deutlich um 2,6% an. Hier wurden neben dem bereits erwähnten Anstieg der Strompreise um 5,0% erneute Preiserhöhungen bei leichtem Heizöl (+ 4,7%) und Kraftstoffen (+ 1,5%; darunter Dieselkraftstoff: + 2,0% und Superbenzin: + 1,3%) gemessen.

    Der für europäische Zwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) für Deutschland lag im Januar 2011 um 2,0% höher als im Januar 2010. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sank der Index um 0,5%. Die Schätzung für den HVPI vom 27. Januar 2011 wurde damit bestätigt.

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  1. 17.05.2012 um 17:03
  2. 31.01.2011 um 11:48

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