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Altbauten sind besser, Neubauten schlechter als behauptet

BRUNATA-METRONA-Gruppe: Universelle Energiekennzahlen bestätigen positive Heizenergieeffizienz alter Gebäude

Hamburg, Hürth b. Köln, München (eh) – Mit den Universellen Energiekennzahlen hat die BRUNATA-METRONA-Gruppe deutschlandweit für Aufsehen gesorgt. Nicht verwunderlich, ist doch die Heizenergieeffizienz von Wohngebäuden ein brandaktuelles Thema. Besonders interessant dürften für viele dabei die detaillierten Informationen der Studie sein: So geben die Universellen Energiekennzahlen unter anderem darüber Auskunft, welche Mehrfamilienhäuser – differenziert nach dem Baujahr – wie viel Energie verbrauchen. Weiterhin wird gezeigt, in welchem Maße sich die Heizenergieeffizienz von Neubauten nach Inkrafttreten der Wärmeschutz- und Energieeinsparverordnungen verbessert hat. Bedeutende Fakten, die in der Februar-Ausgabe der „Bauphysik“ einem Fachpublikum präsentiert werden!

Um den Energieverbrauch nach Baualtersklassen zu ermitteln, wurden über 100.000 Kennzahlen analysiert. Als Datengrundlage dienten wärmetechnisch unsanierte Gebäude mit einem Baujahr vor sowie Neubauten ab 1995. Dabei zeigte sich, dass Gebäude, die zwischen 1900 bis Mitte der 1960er Jahre erbaut wurden, heute einen Heizenergieverbrauch von durchschnittlich 160 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr haben. Nur 10 Prozent der Gebäude aus dieser Zeit verbrauchen mehr als 240 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr. Bauten, die ab Mitte der 1960er bis Anfang der 1990er Jahre erbaut wurden, weisen einen moderaten Rückgang auf durchschnittlich 140 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr auf. Gebäude, die ab 1990 erbaut wurden, zeigen einen noch stärkeren Abwärtstrend. So verfügen Gebäude mit einer Baualtersklasse ab 2001 über Durchschnittswerte von unter 100 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr.

Die fortlaufende Verschärfung der Anforderungen aus der EnEV führt dazu, dass ein steigender Anteil von Neubauten diesen Anforderungen nicht genügt. Im Gegensatz dazu sind die „alten“ Gebäude aus den Jahren 1960 bis 1990 besser als ihr Ruf, da sie den zu ihrem Bauzeitpunkt geltenden Bau- und Sanierungsvorschriften entsprachen. In der Konsequenz ist zu erwarten, dass sich die allgemeinen Erwartungen seitens der Gesellschaft, der Politik sowie des Gesetzgebers hinsichtlich der Einsparung von Energie im Neubau sowie bei der Gebäudesanierung nicht erfüllen werden. BRUNATA-METRONA widmet sich diesem Thema intensiv, nicht zuletzt mit seinen Lösungen zur Verbrauchserfassung und Verbrauchsanalyse sowie neuen Entwicklungen im Bereich Smart Metering.

Der Name BRUNATA-METRONA, eines der Top-Drei-Unternehmen der Wärmedienst-Branche, steht seit rund sechs Jahrzehnten für Innovation und Know-how bei allen Prozessen rund um die Erfassung und Abrechnung von Wärme und Wasser. Als Komplett-Dienstleister setzt BRUNATA-METRONA traditionell auf Qualität, Zuverlässigkeit und langfristige Kundenpartnerschaften. Mittelständisch geprägt und kundennah ausgerichtet legen die BRUNATA-METRONA-Häuser in Hamburg, Hürth und München besonderen Wert auf die ständige Weiterentwicklung von Qualität und Service.

Pressemitteilung März
Brunata-Metrona-Gruppe

Kommentar:
An solchen Beispielen erkennen Sie den deutlichen Unterschied zwischen Propaganda und Realität, ebenso zwischen Berechnungen der „Bauphysik“ und gemessenen Werten aus der Praxis.

  1. Es gibt noch keine Kommentare.
  1. 04.06.2012 um 14:42

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