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Wohnkostenvergleich Berlin, Brandenburg, Bayern

Bild: (C) Gerd Altmann(geralt), pixelio.de

Im Infobereich „Baukosten“ bei DIMaG.de – Informationen für Bauherren ist eine Rubrik „Heizen, Energie, Wasser“ enthalten, die Kostenangaben zu den so genannten Wohnnebenkosten, der 2. Miete, enthält. Ganz neu ist der Bericht zu der am 25.05.2009 neu vorgestellten Preisdatenbank des BBU für Brandenburg und Berlin.

BBU-PREISDATENBANK: ENERGIE IMMER TEURER
Fernwärme, Gas, Mieterstrom, Wasser, Müllabfuhr und Grundsteuern:
Land Brandenburg, Berlin und deutsche Großstädte im Vergleich

Link zum Artikel mit PDF beim BBU

Hierzu der BBU: „Wo muss für Energie, Wasser und Müll am meisten ausgegeben werden? Mit seiner neuen Preisdatenbank mit Stand 1. Januar 2009 macht der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) Preise und ihre Veränderungen für bis zu 59 Städte im Land Brandenburg sowie Berlin und 18 weitere deutsche Großstädte vergleichbar. Ziel des BBU: Mehr Transparenz durch bessere Vergleichbarkeit.

Die Berechnungen des BBU basieren auf dem durchschnittlichen Verbrauch eines standardisierten Modellhaushalts in einem Mehrfamilienhaus mit 30 Wohnungen. BBU-Vorstandsmitglied Ludwig Burkardt: „Durch die Standardisierung machen wir die Preise und Tarife für Fernwärme, Gas, Strom, Wasser und Müll in einzelnen Städten miteinander vergleichbar. Verbraucher können sich dadurch kritisch mit ihren regionalen Ver- und Entsorgern auseinander setzen. Hierdurch wollen wir als Vermieterverband einen Beitrag zu mehr Transparenz leisten.“ Für alle durch Monopole oder Oligopole erbrachte Ver- und Entsorgungsdienstleistungen mahnte Burkardt eine konsequente staatliche Marktaufsicht an.“

Die umfangreiche und aussagekräftige Preisdatenbank ist beim BBU als PDF im Download erhältlich. Am 29.05.2009 meldete der BBU über erste Resonanzen: „Nachdem die aktuelle BBU-Preisdatenbank für teilweise heftige Diskussionen gesorgt hatte, wollen die Fraktionen von CDU/ANW und SPD der Stadtverordnetenversammlung Potsdam nun eine eigene Studie in Auftrag geben.

Sie soll die Kosten für die Wasser-, Wärme-, Gasversorgung und andere Bereiche der Daseinsvorsorge in Potsdam erfassen und vergleichbar machen. Dies erläuterte SPD-Fraktionschef Mike Schubert gegenüber den Potsdamer Neuesten Nachrichten. „Wie die aktuellen Daten des BBU zeigen, ist ein akzeptierter Preisvergleich wichtig für die Transparenz.“ so Schubert. Ein extern erstellter Kostenvergleich könne Klarheit schaffen und nötigenfalls die Ableitung von Handlungsempfehlungen ermöglichen.

„Wir freuen uns, dass wir mit unseren Daten eine solche Wirkung erzeugt haben“ kommentierte BBU-Vorstand Ludwig Burkardt die Pläne. „Wer weiß, wo er steht, kann nach Verbesserungspotentialen suchen.“ Er hoffe, dass von dieser Entscheidung der Landeshauptstadt eine Signalwirkung auch für andere Städte Brandenburgs ausgehen werde.“

Eine bemerkenswerte Reaktion kam aus dem schönen Bayernlande, genauer gesagt aus der Oberpfalz. Lesen Sie selbst:

„Sehr geehrter Herr Dr. Eberhart, toll, was Sie da an Daten zusammengetragen haben. Gratulation!

Bitte sehen Sie einmal unsere Vergleichsdaten mit dem Deutschen Mieter Bund an. Sie finden unsere Seite leicht:
systema-plus . Test und Ergebnisse . Allgemeine Vergleiche

Betriebskostenspiegel 2007

In der Metropolregion Nürnberg lagen wir beim Heizölpreis 2007 bei 0,55 €/Ltr. und 2008 bei 0,68 €/Ltr. (Steigerung 24 %) Gas 2007 bei 56 €/ MWh und 2008 bei 61 €/MWh (Steigerung 9 %). Die anderen Kosten sind nicht gestiegen. Bei Müll hatten wir sogar eine Reduzierung.

Auf Grund der Ihnen vorliegenden Mieterabrechnungen könnten Sie evtl. auch so einen Vergleich herstellen. Ich weiß, es ist eine zusätzliche Arbeit, aber die Mieter und Eigentümer danken es Ihnen. Unser im Netz stehender Heizkostenvergleich wäre für Sie bestimmt genauso interessant.

Wir haben keinen Wohnungs-Leerstand, vielmehr Vormerklisten. Die Kundschaft sieht heute auf die 2. Miete! Übrigens, Kollege Potzler, München, hat einen Betriebskostenvergleich im Internet unter www.hv-potzler.de (er bekam hierfür einen Innovationspreis).

Mit freundlichem Gruß aus dem sonnigen Neumarkt/OPf.
Manfred Ritter

Ritter Hausverwaltungs-GmbH
Geschäftsführer: Manfred Ritter
Unterer Markt 23
92318 Neumarkt
Telefon (09181) 1855
Fax (09181) 1856
www.ritter-hausverwaltung.de
HRB 13092 Nürnberg“

Wenn der neugierige Leser auf die Internetseitesystema+ klickt, wird er mit Erstaunen feststellen, dass Verbrauchsdaten belegen, dass sich mit Hilfe von Magneten an Leitungen (Ölheizung, Wasserversorgung) beachtliche Einsparungen bei den Betriebskosten erzielen lassen. Dies ist auch bei mit ThermoShield gestrichenen Gebäuden der Fall: die Verbrauchsdaten belegen Heizenergieeinsparungen nach erfolgtem Fassadenanstrich.

Da Neumarkt bekanntlich in Deutschland liegt (ja, wirklich: Bayern gehört zu Deutschland), ist völlig klar, dass diese Ergebnisse Demagogen auf den Plan ruft, die – in wessen Auftrag und Interesse auch immer – verkünden, dass das alles gar nicht geht. Denn es gibt einen hehren Grundsatz in der B(ananen) R(epublik) D(ummerland): es kann nicht sein, was nicht sein darf.

Ein akademisches Meisterstück allerersten Ranges hat dabei das bayerische LfU (Landesamt für Umwelt) abgeliefert. Auf Raumschiff-Enterprise-Niveau wird dann schon mal der Energieerhaltungssatz neu definiert bzw. interpretiert, um Sachverhalte zu konstruieren, die keiner je zuvor behauptet hat. Ansonsten verhalten sich die wackeren bayerischen Beamten betont faktenresistent, die verbrauchswerte, dokumentiert durch die Ritter Hausverwaltung, interessieren im LfU niemanden.

Stattdessen zitieren und bestätigen sich die Herren dort gegenseitig und halten stur an ihren Was-gilt-bestimmen-wir-Auffassungen fest. Es hat sich auch schon der erste Heizungshersteller gefunden, der den Unfug ohne nachzudenken und ungeprüft wiederkäut. Na ja, es kann halt nicht sein, was nicht sein darf.

Sie interessieren sich für das spannende Thema?
Hier stehen die Informationen für Sie bereit:

Wasserenthärtung und Heizenergieeinsparung mit Magneten

Das skurrile und demagogische Pamphlet des LfU

Hier im Blog BAUFÜSICK:

1. Mit Magneten Energie einsparen

Energiesparen mit Magneten (17.04.2009)

Mit Magneten den Energieverbrauch reduzieren (26.02.2008)

2. Energiesparen: Erfahrungen der Ritter Hausverwaltung

Energiesparen – jeder kann was tun (31.10.2008)

Energieeinsparung – Neues von der Ritter Hausverwaltung (13.07.2008)

und a.a.O.:

Energiesparbericht Ritter-Report Teil I

Energiesparbericht Ritter-Report Teil II

Ritter-Report Teil III: Es kann doch sein, was nicht sein darf

Am Ende wird sich der eine oder andere fragen: ja, wer hat denn nun Recht? Die dialogunwilligen Besserwisser im LfU oder der Herr Ritter mit seinen Abrechnungszahlen? Zum Thema „Theorie und Praxis“ zitiere ich immer wieder gern Dr. h.c. Manfred Rommel (*1928), 19974-1996 Oberbürgermeister von Stuttgart

„Die Praxis ist immer phantasievoller als die Theorie.“
„Wir brauchen keine Theorie, die die Nase rümpft, wenn sie der Praxis begegnet.“
„Der Theoretiker ist meist radikal. Im Bestreben, falsches Verhalten zu verhindern,
gelingt es ihm fast immer, das Verhalten überhaupt zu verhindern.“
„Zu den schönsten menschlichen Tätigkeiten gehört, anderen sagen zu dürfen,
was richtig ist, ohne dies selbst tun zu müssen.“

Wem das zu anstrengend ist, hier noch ein deutsches Sprichwort aus dem Mittelalter: „Wes‘ Brot ich fress‘, des‘ Lied ich sing‘.“

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