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Ohne Chemie und Gift gegen Algen an Fassaden

MikroSilikat Farbe ThermoShield:
ohne Chemie und Gift gegen Algen an Fassaden

(14.02.2009 – DIMaGB.de) Mirkoorganismen wie Algen, Pilze und Flechten sind ein Zeichen dafür, dass auf der Fassade die entsprechenden Lebensbedingungen vorhanden sind. Grüne und/oder schwarze Fassaden sind ein unerwünschtes Erscheinungsbild. Dabei geht es nicht allein um den ästhetischen Aspekt. Algen siedeln sich dort auf Fassaden an, wo genug Feuchte vorhanden ist.

Die Feuchte resultiert aus Niederschlägen sowie aus Kondensatbildung an der Oberfläche. Thermisch entkoppelte WDVS sind dabei besonders belastet, da aufgrund fehlender Speichermasse eine starke Auskühlung der Oberfläche erfolgt. Die nächtliche Abstrahlung an den klaren Himmel ist gegen eine -70°C kalte Oberfläche gerichtet. Den Effekt der Tauwasserbildung kennen wir von außen abgestellten Pkw.

Da eine Fassade bestimmungsgemäß nicht grün bewachsen sein soll, verbinden viele eine veralgte Fassade als mangelhaft. Doch was kann man dagegen tun? Die Hersteller von WDVS und Farben empfehlen, die Putze bzw. Anstriche „algizid und fungizid einzustellen“. Algizide und Fungizide sind Pestizide – Biozide, welche die Mikroorganismen abtöten.

Aber nur, solange sie noch im Material vorhanden sind. Oft endet die Verweildauer bereits nach 1,5 Jahren. Jedes Jahr werden ca. 5.000 t dieser Gifte ausgewaschen und an die Umwelt abgegeben. Die Hersteller von WDVS und Farben liefern mit der Empfehlung die Gifte gleich mit, die Putze bzw. Anstriche sind dann „algizid und fungizid eingestellt“.

Es gibt aber auch andere Wege der Algenprävention. Nimmt die Fassade wenig Wasser auf (niedriger w-Wert) und gibt sie Wasser gut ab (kleiner sd-Wert), wird das Feuchtepotenzial verringert und so auf physikalischem Wege den Algen die Lebensgrundlage entzogen. Die Frage ist hierbei, wie lange die Baustoffe ihre anfänglichen Eigenschaften behalten. Die Einwirkung von Sonnenstrahlung und UV bringt neben thermischer Belastung auch Strukturschädigungen mit sich. Die Folge sind oft verdichtete Oberflächen bei gleichzeitiger Bildung von Haarrissen. Daher ist die Beständigkeit gegenüber Umwelteinflüssen auf längere Sicht von enormer Bedeutung.

Als vermutlich das erste Produkt weltweit hat ThermoShield bereits vor 20 Jahren darauf gesetzt, den Mikroorganismen an der Fassade die Lebensgrundlage zu entziehen. Die giftfreie Fassadenbeschichtung ThermoShield Exterieur verhindert durch einen begrenzten w-Wert die Wasseraufnahme durch Regen. Egal, wie lange es regnet, die von der Membran aufgenommene Wassermenge bleibt gleich – und sie wird nicht an den Untergrund weitergegeben. ThermoShield wirkt als Hygrische Diode (TNO, 2004).

Ein weiterer Vorteil gegenüber herkömmlichen Farben ist die variable Diffusionsoffenheit, die im Sommer das Einwandern von Wasserdampf verringert. Entgegen dem weit verbreiteten Irrtum, dass die Gebäude im Sommer austrocknen, ist aufgrund des nach innen gerichteten Dampfdruckgefälles eine Kondensbildung in der Wand vorprogrammiert. Ein sommerlich hoher sd-Wert wirkt hier vorbeugend.

Dazu kommt die Dauerentfeuchtung des Mauerwerkes durch die Membran. Es finden gerichtete Feuchtetransporte statt, welche die Außenwand auf den Bereich der Ausgleichsfeuchte abtrocknen. Trockene Wände haben eine eigene Dämmwirkung und Regenwasser, das gar nicht erst in die Wand eindringt, muss nicht verdunsten. Und Wasser das nicht verdunsten muss, entzieht der Wand keine Energie.

Der Fachbegriff für diesen Energieentzug lautet Regenenthalpie. Untersuchungen aus 1994 haben gezeigt, dass dieser Wert ca. das 4-fache der Transmission (Wärmeleitung, U-Wert) betragen kann. Durch den Schutz der thermokeramischen Membran sind somit Energieeinsparungen in der Größenordnung von 10 bis 40% möglich.

Um die Algen präventive Wirkung von ThermoShield hat man sich auf eine seit vielen Jahren bewährte Methode verlassen: die Beurteilung in der Praxis. Ergebnisse aus rd. 20 Jahren weltweiten Einsatzes geben die Sicherheit, mit ThermoShield eine wirtschaftliche und lange haltende Beschichtung zu wählen. Die durchgeführten Praxistests zeigen zudem, dass eine kostengünstige Sanierung Algen befallener Fassaden mit ThermoShield möglich und dass eine sehr gute Beständigkeit gegenüber Umwelteinflüssen gegeben ist.

Thermokeramische Membrantechnologie

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